Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Geschichten übers Schreiben, Erzählen, Heiraten. Und über Geschichten


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Montagmorgen #62: Leidenschaften und Webseiten

Alle paar Jahre taucht die Frage wieder auf, ob ich nicht unglaubwürdig sei, wenn ich mich auf derselben Webseite als Texterin und Storytelling-Spezialistin für technische Produkte, komplexe Produktionstechniken und erklärungsbedürftige Dienstleistungen einerseits und als Erzählerin und Rednerin andererseits präsentiere. Gestern Abend war es wieder mal soweit. Die Folge: eine fast schlaflose Nacht. Wie ich mich entschieden habe und warum gerade so, erzähle ich dir hier.
Ich freue mich, wenn du mir erzählst, wie du mögliche „unterschiedliche Identitäten“ unter einen Hut bringst.


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Montagmorgen #61: Sprechen, ohne zu verstehen

Hast du mal probiert, ein Gedicht in einer völlig fremden Sprache auswendig zu lernen? Du hast eine Text- und eine Akustikvorlage, sogar so etwas Ähnliches wie eine Übersetzung, aber dann bist du auf dich selbst gestellt. Das war mein Projekt in der letzten Woche. Obwohl ich gerne Gedichte lerne, war das RICHTIG schwer. Und es hat Spaß gemacht.


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Montagmorgen #60: Eine knallvollfreudige Woche

 

Märchenwelten, ein neuer Laptop – ganz allein installiert, ein neues Strickprojekt, ein wundervoller Erzählabend, ein Flamenco-Konzert, eine Stadtteil-Rallye, tolle Gespräche und Begegnungen. Das war meine vergangene Woche, und von all dem gibt es heute ein paar Häppchen. Also keine komplette Geschichte, sondern allenfalls ein paar Anregungen.

Wie wär’s, wenn du auf dem Weg ins Büro mal die Häuser, Brücken, Gärten, Straßenränder, an denen du vorbeikommst, genauer betrachtest. Wetten, dass du dort Schätze findest, die du beim nächsten Mal deinen kleinen und großen Begleitern zeigen kannst?

Ich wünsch‘ dir eine gute Woche und einen schönen Herbstanfang!


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Montagmorgen #59: Geschichten – inspiriert von einem magischen Dorf

Ich hätte nie gedacht, dass ich mehr als einmal am selben Ort Urlaub machen würde. Doch dann war der magische Ort (www.musikdorf.ch) plötzlich da, und ich habe dort in den letzten 15 Sommern ZWÖLFmal Sommern eine oder zwei Wochen verbracht. Meine Lieblingsorte sind längst Bestandteil der einen oder anderen Geschichte geworden, und bei „Sommersäuseln“ – Premiere am 19.9.19 in Reinbek – kommt die Gegend rund um das Musikdorf Ernen im Wallis gleich mehrmals vor.

Falls DU Erzählerin oder Erzähler bist und dich damit befassen möchtest, wie du eigenes Erleben in deine Geschichten einbauen kannst, könntest du den Workshop mit Karin Wedra am 5. und 6. Oktober 2019 in Hamburg besuchen; es sind noch drei Plätze frei. Näheres gibt’s auf www.roswithamenke.de/Termine.


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Montagmorgen #58: (Falsche) Bilder im Kopf

Am 22. und 23. Februar 2020 wird die Märchenerzählerin Karin Tscholl alias Frau Wolle in Hamburg einen Workshop für Erzählerinnen und Erzähler leiten, Titel: „Sein Licht auf den Scheffel stellen“.
Was aber ist eigentlich ein Scheffel? – Ich war ganz sicher, es zu wissen. Doch dann stellte ich fest, dass es in meinem Kopf bloß eine Bilderflut zu diesem Begriff gibt, die mit der tatsächlichen Wortbedeutung nichts zu tun hat. Inzwischen kenne ich die Wortbedeutung, und doch: Die Bilder im Kopf bleiben. Und darin könnte die Magie beim Geschichtenerzählen liegen …

Infos zum Workshop findest du in wenigen Wochen an dieser Stelle. Oder frag mich schon jetzt per Telefon oder E-Mail!


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Montagmorgen #57: Leidenschaft

Als hochdeutsch sprechende Erzählerin werde ich in der Schweiz anscheinend gern zur Sprachautorität. Am Wochenende wollte jemand wissen, was denn „Leidenschaft“ mit Leiden zu tun hätte. Meine Recherchen waren sicher nicht umfassend. Interessant fand ich jedoch diese Erläuterung zu deutschen Sprache im Allgemeinen.

Und hier noch die Erinnerung an das Seminar „Biografisches Erzählen“ am 5. und 6. Oktober in Hamburg. Es gibt noch einige Plätze. Informationen findest du auf meiner Webseite.

 


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Montagmorgen #56: Deutschland und die Schweiz – die Finanzämter

Immer wieder fragen mich Leute nach den Unterschieden zwischen Deutschland und der Schweiz. Am Wochenende ist mir in Gesprächen ein wichtiger Unterschied aufgefallen: Das Verhalten der Finanzämter in den beiden Ländern. Wäre das vor drei Jahren das einzige Kriterium gewesen, würde ich wohl jetzt noch in der Schweiz leben. Aber hör‘ selbst: