Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #112: Gefühle erzählen

Wie schaffe ich es, in einer Geschichte oder einer Rede Gefühle „rüberzubringen“? … Es ist einfacher, als du denkst.

Wenn du dich für die Kurse, Lehrgänge und Weiterbildungen der Zeremonienakademie interessierst, schau doch mal hier:

www.zeremonien-akademie.ch

Der nächste Lehrgang für Trauredner*innen startet im Herbst, ein Kurs für TrauERredner*innen beginnt im nächsten Jahr, und auch die Schreibwerkstatt „Wörter finden und Geschichten schreiben“ wird regelmäßig angeboten.


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Montagmorgen #111: Stille

Ist Stille wünschenswert? Kann „man“ Stille aushalten? Ich mag es zu lauschen, hinzuhören, was alles an Tönen in meiner Umgebung herumschwirrt ohne Fernsehen und Radio. Anscheinend fällt es anderen Menschen schwerer. Wie ist das bei dir?

Meine Buchempfehlung für heute ist ein Tipp und ein Geschenk von Ellen Gürtler: Erling Kagge, „Stille – ein Wegweiser„, Insel Verlag, ISBN 978-3-458-36446-7

Das Gedicht von Rainer Maria Rilke, das ich am Anfang zitiere, findest du hier.


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Montagmorgen #110: Heimat und Heimweh

Kultur „auf Abstand“ dort zu erleben, wo man früher „ganz normal“ Kultur erlebt hat, ist etwas Besonderes. Ich war am letzten Donnerstag froh, um meinen Platz in der hinteren Ecke – Platz 13! – und um die Möglichkeit, mir mehr als ein Rührungstränchen abzuwischen. Es ging um Flucht, um Integration, um Heimweh und Heimat.

Das sind auch Themen, von denen ich am kommenden Donnerstag, dem 10. September, im Café The Vintage erzählen werde. Es gibt noch Karten, komm doch vorbei.

Also … „Der Schimmel ohne Kopf“ im Café The Vintage, Reinbek, Rosenplatz 8, am 10. September um 19.30 Uhr. Karten zum Preis von 10€ gibt es bei der VHS Sachsenwald, Telefon 040 727 50 580.

Mehr Infos über die Zollhausboys und ihre nächsten Auftritte findest du hier.


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Montagabend #109: Papier oder elektronisch

Jedes Jahr im September kaufe ich mir ein neues Terminbuch fürs nächste Jahr. Das Übertragen der Geburtstage, das Eintragen der schon bestehenden Termine, das ist jedes Mal ein Ritual. Und jedes Jahr denke ich aufs Neue darüber nach, auf einen elektronischen Kalender umzusteigen. In diesem Jahr denke ich laut …


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Montagmorgen #108: Lernen?

Wenn es ums Lernen geht, bin ich einigermaßen unsystematisch. Ich lasse das, was zu lernen ist genau wie das, was ich gerne lernen möchte, auf mich zu kommen und sehe dann zu, das Gelernte sinnvoll anzuwenden. Ein Teil von mir meint aber, ich solle das Ganze doch bitte systematischer und – vor allem – gründlicher angehen. Was meinst du?

Den Blog, den ich im Video erwähne, findest du übrigens hier: www.schulesocialmedia.com.


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Montagmorgen #107: Deutsch-schweizerische Corona-Verunsicherung

Hochzeit in der Schweiz … und zum Apero gibt´s ein Büffet mit Lachs und Räucherforellen, Käse, Trockenfleisch, Oliven, Kapern und, und, und. In Deutschland wäre das gerade unmöglich und völlig verboten. Im Zug tragen alle den Mund-Nasen-Schutz, im Restaurant nicht. Was ist richtig, was falsch, gibt es überhaupt Richtig und Falsch? Ich habe auch nach vier Minuten und neun Sekunden lautem Nachdenken keine Ahnung.

Das Video mit dem erwähnten Interview mit Karin Wedra von den Sprechwerkern findest du übrigens hier:

https://youtu.be/Sgl4Uo6EW9o

Und die ganze Geschichte vom Schimmel ohne Kopf hörst du, wenn du magst, am 10. September im Café The Vintage in Reinbek. Karten gibt es bei der VHS Sachsenwald, Büffet gibt´s dort sicher nicht. Ich freu mich trotzdem drauf.


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Montagmorgen #106: Storytelling im Sachbuch

Geht das überhaupt? Ein Sachbuch, z. B. einen Reiseführer oder ein Nachschlagwerk über Pilze, Vögel, Pflanzen, so mit Geschichten anzureichern, dass man immer weiter und weiter lesen will? Dass man dieses Sachbuch eher wie einen Roman oder eine Kurzgeschichten-Anthologie liest, während das Wissen so ganz nebenbei einsickert?

Ja, das geht! Ich habe das entdeckt, als mir ein Freund neulich das Wildpflanzentopfbuch von Reinhard Witt in die Hand drückte. Der arme Kerl (also nicht der Herr Witt, sondern der Buchbesitzer) musste sich dann erst mal jede Menge Geschichten aus dem Buch anhören – ich habe einfach geblättert und immer wieder und wieder vorgelesen. Warum geht das nicht immer so?

Ich wünsche mir ein solches Buch als Reiseführer über Wales. Oder ich wünsche mir, dass mir jemand Geschichten erzählt, wie, wo und wohin man in Wales am besten reist. Nächstes Jahr findet nämlich – hoffentlich – das von diesem Jahr verschobene Erzählfestival „Beyond the Border“ statt, und ich will dahin und dann weiterreisen.

Na ja, und falls du das Buch vom Reinhard Witt näher kennenlernen willst, bitte hier entlang: https://shop.reinhard-witt.de/home/1-das-wildpflanzen-topfbuch.html


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Montagmorgen #105: Erstmal verarbeiten

Meine Kollegin Karin Wedra (https://www.karinwedra.de/) hat letzte Woche einen Vortrag zum Personal Storytelling gehalten. Sie hat darauf hingewiesen, dass man zwar oft und gern persönliche, selbst erlebte Geschichten erzählen soll. Bei deren Auswahl sei allerdings Sorgfalt angebracht: Nur solche Geschichten seien geeignet, die man selbst gut verarbeitet habe und bei denen man sicher sein kann, dass die Emotionen beim Erzählen nicht hochkochen würden.

Genau das ist der Grund, warum ich am Montagmorgen oft KEINE Geschichte aus der unmittelbar vergangenen Woche erzähle, sondern eher eine, die schon etwas älter ist.

Ich wünsche dir, dass du diese Woche Geschichten erlebst, die dich bewegen, die du verarbeiten und dann irgendwann toll erzählen kannst!


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Montagmorgen #104: wissen, denken, tun

Vor zwei Wochen habe ich versprochen, dass ich erzählen würde, wie denn der Präsentationskurs war, den ich in München gegeben habe. Jetzt halte ich das Versprechen: lehrreich war´s, für alle Beteiligten. Interessant fand ich, dass für die Teilnehmer*innen das Thema „Publikum“ so interessant war. Die Überlegung, was denn die Zuhörenden nach der Präsentation wissen, denken und tun sollten, die schien ungewohnt. In meinen Kursen sind Übungen dazu immer präsent – egal, ob es ums Präsentieren oder ums Schreiben geht. Vielleicht hast du Lust, in dieser Woche mal darüber nachzudenken?


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Montagmorgen #103: Eierschalenmeditation

Wenn ich gefrühstückt habe, räume ich nicht gleich den Tisch ab, sondern beschäftige mich erst einmal mit der Schale meines Frühstückseis: Ich ziehe die Haut ab, und dann zerstoße ich die kalkige Schale zu feinem Pulver. Warum ich damit ursprünglich angefangen habe und was es mir inzwischen bringt, erzähle ich hier.

Die Webseite von Katja findest du übrigens hier.