Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #149: Blamiere dich …

Mein Autoradio war kaputt. Nix zu hören, auf dem Bildschirm hielt sich konstant das Symbol für „stumm“. Die Werkstatt, die ich nach dem ersten Schrecken aufsuchte, hatte am frühen Samstagmorgen noch geschlossen, und so habe ich doch selbst die Bedienungsanleitung zu Rate gezogen.

Klar ist: Ich hätte mich, wäre ein Techniker vor Ort gewesen, ordentlich blamiert. Mein Freund Franz behauptet ja, man solle sich täglich blamieren, um nicht Gefahr zu laufen, überheblich zu werden. Drum bekenne ich mich hier zu dieser Fast-Blamage und wünsche eine vergnügliche Woche mit vielen Gelegenheiten, sich zu blamieren, und viel Geschick, die Blamage zu umschiffen.


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Montagmorgen #148: Feedback

Erinnerung an meine Coaching-Ausbildung: Selbst wenn ich das Gefühl hatte, meine Arbeit war gar nicht besonders gelungen, gab es Komplimente, Komplimente, Komplimente. Mich hat das eher verunsichert als gestärkt.

In den letzten Wochen ist mir das Thema „Feedback“ wieder des Öfteren begegnet, und die Sache mit den Komplimenten hat eine neue Facette bekommen: Coach und Coachee schauen gemeinsam zurück auf das, was gerade geschehen ist, und dann sagt der Coachee als Erste/Erster, wobei sie/er sich gut gefühlt hat. Das bringt eine ganz neue Kraft ins Feedbackgespräch und eröffnet neue Entwicklungsmöglichkeiten – auch für den Coach.

P.S.: Den Link zum Livestream der „Geldgeschichten“ am Mittwoch, 2. Juni, 19 Uhr findest du auf meiner Webseite.


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Montagmorgen #147: Applaus

Der Applaus, den du im Video hören kannst, galt ursprünglich dem Machando-Quartett nach seinem grandiosen Live-Auftritt am Samstag, dem 22. Mai 2021. Ich gebe ihn gern an dich weiter.

Nicht ganz live kannst du Geschichten hören: Am 2. Juni um 19 Uhr erzähle ich per Zoom Geschichten vom Geld. Den Link zur Zoom-Veranstaltung findest du auf meiner Webseite ganz oben über dem Foto.


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Montagmorgen #145: People meet People

Ein lieber Kollege hatte mich eingeladen zu einer Reihe von „People meet People“-Treffen über Zoom. Das war eine spannende Erfahrung, vor allem, weil uns einander NICHT vorgestellt haben. Dadurch ergeben sich, so schien es mir, qualitativ und inhaltlich ganz andere Gespräche.


Wenn auch du an einem solchen Treffen teilnehmen möchtest, schreib mir. Ich gebe deine E-Mail-Adresse gern weiter, damit auch du eingeladen wirst.


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Montagmorgen #144: „Häppchen“ proben

Wie übst du eigentlich deine Präsentationen und Vorträge? Immer schön von Anfang an und dann mit allen nötigen Korrekturen bis zum Ende? Keine gute Idee, sagt Storyteller Michael Harvey. Wie es anders und besser geht, erzähle ich hier. Die Präsentation von Sandra van de Cauter findest du hier.


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Montagmorgen #143: Wo ist der Drache?

Man solle den Drachen nicht töten, sondern ihn ins Team integrieren, erklärte die englische Schriftstellerin Sharon Blackie in einem Vortrag. Auch wenn ich nur wenig begeistert bin, wenn mir jemand erklärt, welche Art von Geschichten die Welt heute brauche, … die Sache mit dem Drachen hat mir eingeleuchtet. Und sie passt zur Montagmorgengeschichte #141.


Holen wir also den (unseren?!) Drachen ins Team und lassen ihn helfen!


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Montagmorgen #142: Taktisch kluges Tempo

Manche Menschen finden, ich rede zu langsam. Andere finden, gerade mein langsames Sprechtempo helfe ihnen, ihre eigenen Gedanken zu sortieren und selbst langsamer und durchdachter zu reden. Wieder andere sagen mir, sie kennen niemanden, der/die so redet wie ich.

Ich habe mich daraufhin beim Reden beobachtet und gemerkt: Wenn ich nicht ganz sicher bin, wie meine Ausführungen weitergehen sollen, dann reduziere ich mein Sprechtempo. Sobald ich dann weiß, was ich sagen will, gebe ich wieder Gas.

Ab sofort mache ich das ganz bewusst … und – zack! – das Reden macht noch mehr Spaß als sonst.


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Montagmorgen #141: Ganz da

https://psychologicalfitness.io/
… das ist der Link, bei dem du mehr Informationen über das Thema finden kannst, das mich seit dem letzten Samstag beschäftigt: Ganz sein, ganz da sein und nicht denken. Oder so ähnlich.Mit anderen Worten: Der Inhalt dieser Montagmorgengeschichte ist gar nicht sonderlich durchdacht. Lass dich mal anregen 😉


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Montagmorgen #140: Das Jammerfenster

An diesem Ostermontagmorgen zunächst die drei Links, bei denen sich weitere ganz unterschiedliche Videos verstecken:

Dazu gibt’s eine kleine Geschichte, die mir eine Kollegin vor vielen Jahren erzählt hat: Sie hat der Trauer über den untreuen (Ex-)Liebsten ganz bewusst ein Zeitfenster eingeräumt. Das funktioniert sicher nicht bei jedem Verlust, aber in einer Zeit, in der Jammern und Schimpfen fast zum guten Ton gehören, könnte diese Technik hilfreich sein.


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Montagmorgen #139: Alles nur in meinem Kopf

Warum ist es mir in der letzten Woche viel leichter gefallen, meine Quarantäne einzuhalten, als vier Wochen zuvor? Das Wetter war ebenso gut, die Menge an Arbeit auch, der Kühlschrank war in etwa gleich voll. Nur ich, ich war damals voller Wut und Widerstand. Dieses Mal nicht. Was das mit Storytelling zu tun hat, erzähle ich dir in diesem Video.

Viel Spaß damit und bleib gesund.