Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #77: Geschichten verändern sich

Die Geschichte, um die es heute geht, habe ich 2012 im Geschichtenladen in Bern zum ersten Mal erzählt und zum Glück auch aufgenommen. Danach habe ich sie noch zwei- oder dreimal erzählt … jedes Mal ein bisschen anders. Nun also ein weiteres Mal.

Die Augenzeugen, die ich anfangs noch befragen konnte, sind inzwischen tot. Die wenigen Briefe, die die Beteiligten geschrieben haben, sind schon vor 2012 im Müll gelandet. Ich muss mich also auf Erinnerungen und Sekundärliteratur verlassen. Dabei verändert sich auch mein Blick auf die Geschichte. Welche Folgen hat das wohl fürs Erzählen? – Ich bin gespannt.


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Montagmorgen #74: Fast ein Jahresrückblick

Natürlich könnte ich eine Geschichte von Abschied und Neuanfang erzählen – es gibt ja so viele Märchen und Erzählungen, die sich mit diesem Thema befassen. Dabei war doch mein 2019 voll von Abschieden, Neuanfängen, Begegnungen und Veränderungen. Im Schnelldurchlauf erzähle ich dir heute, was in diesem Jahr in meinem Leben wichtig war. Ohne Greta, Andrea, AKK. Ohne Plastik und Klimawandel. Auch wenn diese Menschen und Dinge meinen Alltag und viele Entscheidungen beeinflusst haben. Darüber reden andere. Ich mag es, auf die Menschen und Dinge in meiner Nähe zu schauen. Und ich freue mich, dass ich tatsächlich für alles dankbar bin, was mir begegnet ist. Schön, dass du mir in diesem Jahr zugeschaut und zugehört hast. Danke dafür und alles Gute für 2020!


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Montagmorgen #71: Die Schneekönigin

Adventszeit ist Geschichtenzeit. Eine Unterhaltung mit meiner Kollegin und Freundin Frau Wolle hat mich inspiriert, ein paar Pfund Moral aus einem lothringischen Märchen herauszunehmen. Was dabei herausgekommen ist, kannst du hier hören. Hier noch einmal die im Video erwähnte Quellenangabe der ursprünglichen Geschichte: „Nach mündlicher Erzählung von Luise Portmann (Winter 1938/39). Aus: Lothringer Volksmärchen, gesammelt und hrsg. von Angelika Merkelbach-Pinck, Kassel 1940, S. 36-38.“ Bärenreiter-Verlag, Kassel.


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Montagmorgen #72: Schneiders Späte

Als ich 50 wurde, habe ich ein Sabbatical eingelegt, um in dieser Zeit ein Buch zu schreiben. Für meine Kunden haben ich damals von Books on Demand ein Büchlein mit einigen Texten von mir machen lassen: „Schneiders Späte“. Jetzt musste ich feststellen, dass man das Buch noch immer bestellen kann, obwohl ein paar ganz üble, peinliche Tippfehler drin sind.
Noch schlimmer: Das Buch-Schreiben während des Sabbaticals hat nicht geklappt; ganz offenbar bin ich doch keine Schriftstellerin.
Nun habe ich beschlossen, den Kirschbaum – „Schneiders Späte“ ist eine Kirschsorte! – zu fällen.
Bist du neugierig? Möchtest du noch schnell ein paar Kirschen haben? Dann hast du bis Februar 2020 die Gelegenheit, das Buch zu bestellen:
Schneiders Späte und andere Familiengeschichten
Verlag: BoD – Books on Demand
ISBN: 978-3833491511
Preis: 16,20 Euro


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Montagmorgen #70: Neuanfänge

„Wenn ich groß bin, werde ich auch Optiker.“ Der Satz entschlüpfte mir letzten Samstag, als der junge Optiker mir – auf Nachfrage – ganz genau erklärte, was er da tat. Komisch, ich habe niemals dran gedacht, diesen Beruf zu ergreifen, obwohl ich das, was beim Optiker passierte, immer sehr interessant fand. Der junge Mann jedenfalls meinte, es sei doch noch nicht zu spät dafür …


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Montagmorgen #69: Das Universum greift ein

Der Vorweihnachtsmarkt auf Gut Basthorst war verlockend: (Geschenk-)Ideen, Kunst, Kitsch und … ein altes Buch. Was drin steht und warum ich es dir jetzt nicht zeigen kann, erzählt diese Montagmorgengeschichte.
Wann hast du dich mal auf ein „Gottesurteil“ verlassen? Und wie zufrieden bist du mit dieser Entscheidung des Universums?


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Montagmorgen #67: Machen und Lernen

Gestern ging die erste Messe Wentorf Aktiv zu Ende, und ich glaube, alle Ausstellerinnen und Aussteller waren angenehm überrascht, wie groß das Interesse war. Auch wenn meine Augenringe heute besonders sichtbar sind, schaue ich mit Freude zurück auf die beiden vergangenen Tage … und auch voraus aufs nächste Jahr. Denn wen immer man vom Orgateam traf, der sprach davon, was man beim nächsten Mal besser machen könne. Und dass es ein nächstes Mal gibt, steht – Stand gestern – wohl außer Zweifel. Ich bin froh, dabei gewesen zu sein, und packe auch nächstes Jahr gern wieder mit an. Mit dem Hashtag #wentorfaktiv findest du in den sozialen Medien viele, viele Bilder und Eindrücke von den letzten beiden Tagen. Schau doch mal rein! Mehr von den Organisatoren gibt es übrigens hier.