Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Geschichten übers Schreiben, Erzählen, Heiraten. Und über Geschichten


Hinterlasse einen Kommentar

Montagmorgengeschichte. Die fünfunddreißigste.

Einer Freundin scheint es unmöglich, ihr Haus zu verkaufen: Da sind doch so viele Sachen drin, und die haben alle eine Geschichte. Auf einmal spüre ich in meinem Leben, welche Sachen mir welche Geschichten erzählen. Und entdecke Erstaunliches. Welche Geschichten hörst du von den Dingen in deiner Umgebung?


Ein Kommentar

Montagmorgengeschichte. Die Vierunddreißigste.

Letzte Woche ist viel passiert; die Auswahl der Geschichte für den heutigen Morgen fällt mir schwer. Aus marketingtechnischen Gründen sollte ich erzählen, dass ich am Mittwoch und Donnerstag in de Gode Stuv in Radbruch bei Lüneburg meinen „Balladensch(w)atz“ erzähle. Aber passt das hierher? … Na klar, es geht doch drum, Brücken zu bauen. Oder etwa nicht?!

Wenn Märchen auf Poetry Slam treffen, geschieht etwas Merkwürdiges. Mir schien am letzten Samstag in Kulturrösterei in Lübeck der Slam poetischer als sonst, und die Märchen wirkten auf mich, als hätten sie sich ganz entschieden aufgemacht in die Moderne und würden – vielleicht – deutlicher als sonst zu uns sprechen. Die beiden Genres hatten einander und uns etwas zu sagen. Ich wünsche mir, dass das auch beim Storydinner in de Gode Stuv diese Woche passiert und dass die alten Balladen und meine daraus entstandenen Geschichten einander – und den Zuhörerinnen und Zuhörern – etwas zu sagen haben.


Hinterlasse einen Kommentar

Montagmorgengeschichte. Die dreiunddreißigste.

Schreiben – das war lange Jahre MEIN Thema. Vor zwanzig Jahren habe ich den ersten Schreibkurs für andere gegeben. Irgendwann hat das Erzählen das Schreiben überholt. Das Schreiben ist in den Hintergrund getreten – zumindest das private. Aber jetzt … hör selbst:

Meine Termine, also Erzählauftritte, Traureden, Kurse, findest du übrigens auf meiner Webseite unter „Termine“.


Hinterlasse einen Kommentar

Montagmorgengeschichte. Die Zweiunddreißigste.

Die einen sagen, es sei einfach Zufall; die anderen glauben fest daran, dass das Universum mitspielt: Wenn nämlich Dinge synchron passieren – du klopfst hier an, und dort geht eine Tür auf, fast gleichzeitig. Mir ist das letzten Freitag passiert, und, ja, ich glaube ans Universum. Drum klopfe ich gleich auch bei dir an und frage dich: Kennst du spannende Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit mir im Gespräch herausfinden würden, wo und wie Geschichten IN Ihrem Unternehmen und außerhalb weiterhelfen würden? Und wenn ja, gibst du mir oder ihnen einen Kontakttipp?

Die Synchronitätsgeschichte vom letzten Freitag hörst du hier:


Hinterlasse einen Kommentar

Montagmorgengeschichte. Die Einunddreißigste.

Gefunden ohne zu suchen! „1969 fand der Bibliophile Honegger zufällig beim Ablösen des Vorsatzblattes vom Einband einer lateinischen Reineke-Fuchs-Ausgabe des 16. Jh. 16 Blätter eines Eulenspiegel-Druckes („kleines Fragment“), die den Deckelinhalt bildeten.“ So steht’s auf Seite 9 des insel taschenbuchs „Till Eulenspiegel“ (ISBN 978-3-458-32036-4). Der Zürcher Rechtsanwalt Dr. Peter Honegger hatte gefunden, ohne zu suchen. Ich auch. Nicht nur Eulenspiegelgeschichten, die ich gesucht habe, sondern auch …

Tja, und das Buch, das Eulenspiegel und Nasreddin in die Wüste schickt, hatte ich beim Filmen so gut versteckt, dass ich es dir nicht zeigen konnte. Es heißt „Der Schatten und der Esel„, geschrieben hat es Detlef Romey, erschienen ist es im Engelsdorfer Verlag, ISBN 978-3-95488-019-5), und – ja, ich bin böse! – der Lektor war mit Kommaregeln nicht sonderlich sattelfest.

Wenn du schon jetzt wissen möchtest, was in der ag-galerie in Wentorf passiert, dann schau bei Antje Stapelfeldt.


Ein Kommentar

Montagmorgengeschichte. Die Dreißigste.

Und wieder: Die Bahn. Und meine Intuition. Letzten Freitag habe ich nicht auf meine Intuition gehört (mal wieder!). Die Folge: Ich war eine gute halbe Stunde später als geplant dort, wo ich hin wollte – also kein Ding! Andere Menschen hören auf ihre Intuition und retten damit Leben. Das gibt mir zu denken und ich frage mich, wie ich besser auf mich hören kann.


Ein Kommentar

Die Montagmorgengeschichte am Abend.

„Nehmen Sie sich was zu essen mit!“, riet die Dame an der SBB-Auskunft in Bern. Schließlich fuhren heute Morgen keine Züge vom Schweizer Bahnhof in Basel nach Deutschland. Mit dieser doch recht belanglosen Reisebegebenheit des heutigen Morgens wünsche ich dir eine gute, bunte Woche.