Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #88: Roswithas Workshops

Als vor gut zwei Wochen Kolleginnen und Kollegen anfingen, ihre Geschichten und Lieder zu posten, damit alle, die jetzt zu Hause hocken, ein bisschen Ablenkung haben, fühlte ich mich ziemlich eingetrocknet. Zum Erzählen hatte ich überhaupt keine Lust. Doch dann kamen Ideen an ganz anderer Stelle. Jetzt zeigt meine Webseite sich im neuen Kleid, und es gibt drei neue Angebote. Falls du Lust zum Lernen hast, dann komm doch zu einem der virtuellen Workshops:

18.4., 9-16.30 Uhr: Wort für Wort https://www.roswithamenke.de/trainerin/wort-für-wort/
25.4., 9-16.30 Uhr: Präsent präsentieren
29.4., 9-16.30 Uhr: Storytelling

Die im Video versprochenen Ablenkungen findest du hier:
Frau Wolles Märchenmonat: https://www.frauwolle.at/content/?Maerchen-Monat
Alexandra Kampmeiers Kinderkanal: https://www.das-leben-steckt-voller-geschichten.de/
Geschichten der Kolleg*innen aus dem Erzählerverband: https://soundcloud.com/erzaehlerverband
Ines Honsels wunderschöne Stimme: https://soundcloud.com/user-937355495/zimmermusik-3-famous-blue-raincoat?fbclid=IwAR0aS2Xmu2S_or1yRQvGTkv0gDhwLnxCKLk_KeG8_eMtPfX8J3QWQAzFqz4


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Montagmorgen #87: Einfache Antworten?

Wie schön wäre es, wenn Politikerinnen und Politiker einfach sagen könnten: „Ich habe keine Ahnung, wie es weitergeht, und ich denke intensiv darüber nach. Dabei helfen mir … „. Vermutlich wäre das sogar ehrlich.

Aber auch die klügsten Politiker*innen und Wissenschaftler*innen und die leistungsstärksten Computersimulationen wissen nicht, wie du, deine Familie und Freunde, dein Arbeitgeber aus dieser Situation herauskommen. Darum wünsche ich dir, dass du Zeit findest, um für dich zu sorgen. Was brauchst du wirklich? Was braucht deine Familie, deine Freunde? Welches Stückchen kannst du, kann ich beitragen, damit es irgendwo ein wenig leichter wird?

Es ist faszinierend zu sehen, was im Netz veranstaltet wird. Und es gibt noch so viel mehr, was niemand ins Netz stellt. Dinge, die einfach so, offline passieren und die mindestens ebenso intensiv wirken. Danke dafür! Komm gut durch die Tage und Wochen und bleib gesund!


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Montagmorgen #86: Vertrauen und mehr

Vielleicht erinnerst du dich: Am 26. April 1986, also vor fast 34 Jahren, explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. Zwei Wochen später, es war aller-schönstes Mai-Wetter, kam die Quasi-Ausgangssperre: Kinder durften nicht auf der Wiese, im Sandkasten, überhaupt draußen spielen. Mein Sohn war knapp vier, ich lebte mit ihm allein und hatte mich kurz vorher als Programmiererin selbstständig gemacht.

In der heutigen Montagmorgengeschichte erzähle ich, was ich dabei gelernt habe. Ganz wichtig, damit keine Missverständnisse aufkommen: Mein Sohn hat KEINEN SCHUSS! Er ist das Beste, was mir passieren konnte, und eigentlich hätte ich ihn in dieser Woche besucht. Tja, ist nun leider nicht :(.

Ich wäre allerdings auch nicht NUR wegen meines Sohnes in die Schweiz gereist. Ich hätte dort einen Schreibkurs gegeben. Der findet nun online statt, am kommenden Samstag. Wenn du dabei sein möchtest, schau hier rein und melde dich gern an: https://www.zeremonien-akademie.ch/events/worter-finden-und-geschichten-schreiben-2. Ich freu mich auf dich!


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Montagmorgen #85: Das geht vorbei

Falls du es noch nicht mitbekommen hast: Der Erzählkunstabend „Der Schimmel ohne Kopf“ am kommenden Donnerstag (19. März 2020) ist abgesagt. Darum erzähle ich heute eine andere Geschichte und hoffe, sie macht dir in diesen harten Zeiten ein bisschen Mut.

Das Zitat von Emmanuel Macron, das ich erwähne, findest du hier: https://www.freitag.de/autoren/reinhardt-gutsche/macron-geht-an-s-eingemachte-1?fbclid=IwAR0I6P7JaXTS5K221OEQUpAmeDOa6_sgOlseRTfdVxobgmP6L-9gqLwGwYE.

Das Original befindet sich hier: https://www.elysee.fr/emmanuel-macron/2020/03/12/adresse-aux-francais (abgerufen am 15. März 2020). Meine Frage bleibt: Wer sind „wir“, und was für ein „wir“ wollen wir denn?


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Montagmorgen #84: Wo ist die Werkzeugkiste?

Wenn ich ein Bild auf- oder umhängen will, weiß ich genau, dass ich Zange, Hammer, Zollstock, Bleistift, einen Nagel (eher doppelt so viele, wie das Bild Aufhängpunkte hat), vielleicht sogar die Wasserwaage brauche. Und ich weiß, wo ich diese Sachen in meiner Wohnung finde.

Wenn ich andere Werkzeuge brauche – etwa, um mich zu erinnern, um mich zu konzentrieren, um zu schreiben, um zu erfinden, um Gefühle zu erkennen, um mit anderen Menschen umzugehen – dann erinnere ich mich leider nur selten daran, dass ich a) diese Werkzeuge überhaupt besitze und b) wo sie sind.

In dieser Woche möchte ich mal aufräumen …


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Montagmorgen #83: Storytelling – die andere Perspektive

Vorletzte Woche habe ich bei Karin Tscholl (Frau Wolle, https://www.frauwolle.at) gelernt, noch besser, stärker, klarer aus meinen Geschichten zu leuchten. Was für Erzählkunst gilt, gilt noch mehr für autobiografische Geschichten, mit denen du im beruflichen Kontext „wirken“ möchtest.

Hier ist meine Lieblingsübung aus dem Seminar, die auch für Biografie-Geschichten ganz hervorragend geeignet ist.


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Montagmorgen #82: Beobachten verändert

Wenn du etwas beobachtest, verändert es sich. Das haben Quantenphysiker herausgefunden, das wissen Trainer und Coaches, und ich hätte es auch wissen sollen. In den letzten zwei Wochen habe ich es mir bewiesen. Wie es dazu kam und was sich schon verändert hat, erzähle ich dir hier.

Das Buch, das ich erwähne, heißt „Inner Game Coaching – Warum Erfahrungen der beste Lehrmeister sind“. Geschrieben hat es Tim Gallway, übersetzt habe ich selbst vor zehn Jahren (und es ist sicher nicht die beste Übersetzung, die man sich vorstellen kann :(), und bestellen kannst du es unter ISBN 978-3-9809167-4-5.