Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #106: Storytelling im Sachbuch

Geht das überhaupt? Ein Sachbuch, z. B. einen Reiseführer oder ein Nachschlagwerk über Pilze, Vögel, Pflanzen, so mit Geschichten anzureichern, dass man immer weiter und weiter lesen will? Dass man dieses Sachbuch eher wie einen Roman oder eine Kurzgeschichten-Anthologie liest, während das Wissen so ganz nebenbei einsickert?

Ja, das geht! Ich habe das entdeckt, als mir ein Freund neulich das Wildpflanzentopfbuch von Reinhard Witt in die Hand drückte. Der arme Kerl (also nicht der Herr Witt, sondern der Buchbesitzer) musste sich dann erst mal jede Menge Geschichten aus dem Buch anhören – ich habe einfach geblättert und immer wieder und wieder vorgelesen. Warum geht das nicht immer so?

Ich wünsche mir ein solches Buch als Reiseführer über Wales. Oder ich wünsche mir, dass mir jemand Geschichten erzählt, wie, wo und wohin man in Wales am besten reist. Nächstes Jahr findet nämlich – hoffentlich – das von diesem Jahr verschobene Erzählfestival „Beyond the Border“ statt, und ich will dahin und dann weiterreisen.

Na ja, und falls du das Buch vom Reinhard Witt näher kennenlernen willst, bitte hier entlang: https://shop.reinhard-witt.de/home/1-das-wildpflanzen-topfbuch.html


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Montagmorgen #105: Erstmal verarbeiten

Meine Kollegin Karin Wedra (https://www.karinwedra.de/) hat letzte Woche einen Vortrag zum Personal Storytelling gehalten. Sie hat darauf hingewiesen, dass man zwar oft und gern persönliche, selbst erlebte Geschichten erzählen soll. Bei deren Auswahl sei allerdings Sorgfalt angebracht: Nur solche Geschichten seien geeignet, die man selbst gut verarbeitet habe und bei denen man sicher sein kann, dass die Emotionen beim Erzählen nicht hochkochen würden.

Genau das ist der Grund, warum ich am Montagmorgen oft KEINE Geschichte aus der unmittelbar vergangenen Woche erzähle, sondern eher eine, die schon etwas älter ist.

Ich wünsche dir, dass du diese Woche Geschichten erlebst, die dich bewegen, die du verarbeiten und dann irgendwann toll erzählen kannst!


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Montagmorgen #104: wissen, denken, tun

Vor zwei Wochen habe ich versprochen, dass ich erzählen würde, wie denn der Präsentationskurs war, den ich in München gegeben habe. Jetzt halte ich das Versprechen: lehrreich war´s, für alle Beteiligten. Interessant fand ich, dass für die Teilnehmer*innen das Thema „Publikum“ so interessant war. Die Überlegung, was denn die Zuhörenden nach der Präsentation wissen, denken und tun sollten, die schien ungewohnt. In meinen Kursen sind Übungen dazu immer präsent – egal, ob es ums Präsentieren oder ums Schreiben geht. Vielleicht hast du Lust, in dieser Woche mal darüber nachzudenken?


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Montagmorgen #103: Eierschalenmeditation

Wenn ich gefrühstückt habe, räume ich nicht gleich den Tisch ab, sondern beschäftige mich erst einmal mit der Schale meines Frühstückseis: Ich ziehe die Haut ab, und dann zerstoße ich die kalkige Schale zu feinem Pulver. Warum ich damit ursprünglich angefangen habe und was es mir inzwischen bringt, erzähle ich hier.

Die Webseite von Katja findest du übrigens hier.


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Montagmorgen #102: Das erste Präsentationstraining

Vor über einem Jahr habe ich hier versprochen, ein Präsentationstraining für Techniker mit Storytelling-Elementen zu konzipieren. Morgen und übermorgen findet es statt, bei einem meiner Lieblingskunden. Ich bin ganz schön aufgeregt …


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Montagmorgen #101: Das harte Wort „du musst“

Wenn ich mir einrede, etwas tun zu WOLLEN, fällt es mir dann leichter, als wenn ich es einfach nur tun MUSS? Meine Mutter war davon fest überzeugt, und bei mir hat die Technik zumindest in der Schulzeit ganz gut funktioniert.

Als Erwachsene nehme ich mir heraus, selbst zu entscheiden, was ich tun „muss“ und was ich will. Mit erstaunlichen Konsequenzen…


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Montagmorgen #100: Zwischen Komfort und Panik

Meine Freundin Karin Tscholl, die wunderbare Märchenerzählerin aus Igls bei Innsbruck, erklärt in Workshops gern, es gebe die Komfortzone, in der man nicht so viel lernt, die Lernzone, die sich nicht ganz bequem anfühlt, aber Lernen ermöglicht, und die Panikzone, wo man sich weder gut fühlt noch etwas lernt.

Ich stolpere ja gern man aus der Komfortzone heraus, oft unbeabsichtigt. Dann muss ich zusehen, dass ich vor dem Abgleiten in die Panik doch noch etwas lerne. Wenn es klappt, tun sich erstaunliche Möglichkeiten auf: Begegnungen, Erkenntnisse, Erfahrungen. Das ist schön.

Nicht so schön ist das Erschrecken, wenn ich plötzlich merke, dass ich nicht nur die Komfortzone hinter mir gelassen habe, sondern schon mit beiden Füßen in der Panikzone stehe. Würde es helfen, Schilder aufzustellen, sozusagen die Zonengrenzen zu markieren? – Ich hab da ne Theorie. Was meinst du?


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Montagmorgen #99: Menschen und Innovation

Matt Ridley erklärt in seinem Buch „Wenn Ideen Sex haben„, dass es uns noch nie so gut gegangen ist wie heute. Und doch … Klimawandel, Corona, Arbeitsplatzabbau auch in unserem Lande – wo soll das hinführen? In der heutigen Montagmorgengeschichte denke ich ein bisschen hin und her und lade dich ein zum Mitdenken und Mitdiskutieren.


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Montagmorgen #98: Das Leben – ein Haus? Unveränderlich?

Na klar, kein Moment kommt zurück, niemals wird es so, wie es einmal war. Wenn du nur deine Zimmerpflanze oder die Zahl der Fliegenleichen auf dem Fußboden betrachtest, ist dir das sofort klar. Und dann gibt es Momente, in denen es noch viel klarer wird: Kein Zurück! In solchen Situationen erzähle ich schon mal ganz merkwürdige Geschichten. Hör rein, wenn du magst.

Und wenn du in Hamburg, um Hamburg, um Hamburg herum bist, dann besuch die Coworker im Casinopark in Wentorf. Dort geht es auch um Veränderungen, und zwar um die, die wir gestalten können. Damit´s besser wird. Videos von unseren Veranstaltungen findest du unter https://wentorf-gestalten.de/coworkland/livestream-und-videos, das Programm für die nächsten zwei Wochen ist hier.


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Montagmorgen #97: Coworkland (und nicht Corona!)

Seit rund 10 Tagen steht der Coworkland-Container hier in Wentorf auf dem Casinopark. Eine Woche mit vielen Begegnungen, Vorträgen und Diskussionen liegt hinter uns. Selten war mir abends so klar, was ich in mein „Lerntagebuch“ eintragen kann, wie in der letzten Woche.

Wie wäre es, wenn auch du in dieser und den nächsten beiden Wochen dabei bist? Live im Casinopark, beim Livestream oder nachher zum Video-Gucken.

Hier ist das Programm der nächsten Tage:

Montag, 8. Juni, 11.30–12.30 Uhr Fitness-Stunde für berufstätige Mütter und ihre Kinder mit Sarah Söldner von der Familienwiege. Bitte pro Person eine Yogamatte und einen Luftballon mitbringen.

Montag, 8. Juni, 19.30–21.00 Uhr Vortrag, Austausch und praktische Übungen „Sehnsucht nach Verbundenheit“: Zugänge zu Sinn, Wissen und Kraft mit Frank Puckelwald.

Dienstag, 9. Juni, 19.30–21.00 Uhr Vortrag, Diskussion: „Storytelling im Business“: Tipps fürs Geschichten Erzählen im Geschäft mit Roswitha Menke, Trainerin und Erzählerin.

Mittwoch, 10. Juni, 19.30–21.00 Uhr Vortrag und Workshop „Coworking in Wentorf – wie soll es werden?“: Synergien, Möglichkeiten und Potenziale mit Jule Lietzau, Coworkland e.G. Donnerstag,

11. Juni, 19.30–21.00 Uhr Vortrag „Dörpsmobil – Mobilität ohne eigenes Auto“: mit Timo Wiemann, Koordinierungsstelle für elektromobiles Car- und Bikesharing in Schleswig-Holstein.

Donnerstag, 11. Juni, 18.00–19.00 Uhr Gemeinsames Singen mit der Band Shalom. Wer nicht singen mag, darf auch hinhören. Findet nur bei trockenem Wetter draußen und selbstverständlich mit gebührendem Abstand zwischen den Singenden statt. Mit Anmeldung an anmeldung@wentorf-gestalten.de.

Freitag, 12. Juni, 15.00-18.00 Uhr KalliArt-Nachmittag – Kennenlernen und Ausprobieren der Kalligrafie und des Letterings mit der KalliGraphikerin Antje Stapelfeldt. Materialspende erbeten

Freitag, 12. Juni, 15.00 Uhr Mr. X – das ziemlich rasante Verfolgungsspiel durch Wentorf. Mit Lina und Mitstreiter*innen. Ein Handy zu haben, ist von Vorteil aber nicht Bedingung. Treffpunkt 14.50 Uhr an der unteren Terrasse vom CoWorkLand-Container.

#coworklandwentorf