Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #80: Hälfte des Lebens

Nein, es geht heute nicht um Hölderlin und gelbe Birnen. Es geht um einen Ausflug in die Vergangenheit, den ich letzte Woche zusammen mit meinem Sohn gemacht habe. „Nur mal gucken, wo wir gewohnt haben“ … das wurde ganz schnell zum Wiederentdecken unserer damaligen Wege, unserer damaligen Gedanken, unserer Träume, unserer Aufgaben. Klar, dass Mami andere Gedanken, Träume, Aufgaben hat als das Kindergarten- bzw. Schulkind. Erschreckend, wie wenig ich von den Gedanken und Träumen meines Kindes wusste!

Umso dankbarer bin ich, dass wir heute über diese Themen sprechen können. Dankbar bin ich den Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben und noch begleiten. Ein besonders herzliches Danke gilt dabei dem Betreiber der Eisdiele in Meerbusch-Büderich – fürs Durchhalten, fürs noch-immer-da-Sein: Das Strahlen in den Augen meines Sohnes, diesen wichtigen Kindheitsort wiederzuentdecken, war Gold wert.

Wie geht es dir, wenn du „ein halbes Leben“ zurückschaust? Mit wem könntest du deine Erinnerungen teilen und dabei den Blick weiten? Ich wünsche dir dabei viel Freude.

Wie muss eine Zeremonienleiterin sein??


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Montagmorgen #79: Kreativitätstechnik

Ganz viele Ideen in ganz kurzer Zeit? – Die ABC-Listen-Technik von Vera F. Birkenbihl macht´s möglich. Wie toll das mit einer ganzen Gruppe funktioniert, erzähle ich heute. Das Beitragsbild zeigt unser Ergebnis.

Die erwähnten Links:


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Montagmorgen #78: Blinde Flecken

„Interessant! Und … was genau hat dein Kunde davon? Wie wird die Welt für ihn oder für sie dadurch besser?“ Mit Fragen dieser Art löchere ich meine Kunden, wenn es um Texte für neue Produkte oder Dienstleistungen geht. Die Antworten zu finden, ist für die meisten meiner Gesprächspartner nicht leicht. Mich hat das schon oft gewundert. Bis letzten Freitag. Was da passiert ist, erzähle ich in der heutigen Montagmorgengeschichte. Vielleicht findest auch du beim Zuhören einen blinden Fleck oder eine überraschende Erkenntnis. Ich wünsche dir viel Spaß!


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Montagmorgen #77: Geschichten verändern sich

Die Geschichte, um die es heute geht, habe ich 2012 im Geschichtenladen in Bern zum ersten Mal erzählt und zum Glück auch aufgenommen. Danach habe ich sie noch zwei- oder dreimal erzählt … jedes Mal ein bisschen anders. Nun also ein weiteres Mal.

Die Augenzeugen, die ich anfangs noch befragen konnte, sind inzwischen tot. Die wenigen Briefe, die die Beteiligten geschrieben haben, sind schon vor 2012 im Müll gelandet. Ich muss mich also auf Erinnerungen und Sekundärliteratur verlassen. Dabei verändert sich auch mein Blick auf die Geschichte. Welche Folgen hat das wohl fürs Erzählen? – Ich bin gespannt.


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Montagmorgen #76: Messebegegnungen

Vorgestern und gestern habe ich mich auf der Messe „Herz an Herz“ in Lübeck als Traurednerin präsentiert – eine tolle Erfahrung. Ich erzähle heute von ein paar Begegnungen und frage mich, welche Geschichten ich MIR erzähle und welche du DIR erzählst. Vielleicht magst du deine Geschichte weitererzählen. Ich würde mich freuen.


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Montagmorgen #75: Ein Jahresmotto?

Vor zwei Wochen habe ich über die Raunächte erzählt und dir das Ritual mit den 13 Wünschen fürs neue Jahr vorgestellt. Gestern Abend durfte ich nun den letzten Zettel öffnen und lesen, für welchen Wunsch ich in diesem Jahr selbst zuständig bin. Es ist tatsächlich einer, an dem ich an jedem Tag und in jeder Minute arbeiten kann. Darauf freue ich mich.

Wenn du Lust hast, mit mir über deine Wünsche zu plaudern, hättest du die nächste Live-Gelegenheit am Samstag oder Sonntag (11./12. Januar 2020) auf der Hochzeitsmesse Herz an Herz in Lübeck. Du findest mich am Stand 92, und ich freue mich aufs Plaudern mit dir.


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Montagmorgen #74: Fast ein Jahresrückblick

Natürlich könnte ich eine Geschichte von Abschied und Neuanfang erzählen – es gibt ja so viele Märchen und Erzählungen, die sich mit diesem Thema befassen. Dabei war doch mein 2019 voll von Abschieden, Neuanfängen, Begegnungen und Veränderungen. Im Schnelldurchlauf erzähle ich dir heute, was in diesem Jahr in meinem Leben wichtig war. Ohne Greta, Andrea, AKK. Ohne Plastik und Klimawandel. Auch wenn diese Menschen und Dinge meinen Alltag und viele Entscheidungen beeinflusst haben. Darüber reden andere. Ich mag es, auf die Menschen und Dinge in meiner Nähe zu schauen. Und ich freue mich, dass ich tatsächlich für alles dankbar bin, was mir begegnet ist. Schön, dass du mir in diesem Jahr zugeschaut und zugehört hast. Danke dafür und alles Gute für 2020!