Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


Hinterlasse einen Kommentar

Montagmorgen #58: (Falsche) Bilder im Kopf

Am 22. und 23. Februar 2020 wird die Märchenerzählerin Karin Tscholl alias Frau Wolle in Hamburg einen Workshop für Erzählerinnen und Erzähler leiten, Titel: „Sein Licht auf den Scheffel stellen“.
Was aber ist eigentlich ein Scheffel? – Ich war ganz sicher, es zu wissen. Doch dann stellte ich fest, dass es in meinem Kopf bloß eine Bilderflut zu diesem Begriff gibt, die mit der tatsächlichen Wortbedeutung nichts zu tun hat. Inzwischen kenne ich die Wortbedeutung, und doch: Die Bilder im Kopf bleiben. Und darin könnte die Magie beim Geschichtenerzählen liegen …

Infos zum Workshop findest du in wenigen Wochen an dieser Stelle. Oder frag mich schon jetzt per Telefon oder E-Mail!


Hinterlasse einen Kommentar

Montagmorgen #57: Leidenschaft

Als hochdeutsch sprechende Erzählerin werde ich in der Schweiz anscheinend gern zur Sprachautorität. Am Wochenende wollte jemand wissen, was denn „Leidenschaft“ mit Leiden zu tun hätte. Meine Recherchen waren sicher nicht umfassend. Interessant fand ich jedoch diese Erläuterung zu deutschen Sprache im Allgemeinen.

Und hier noch die Erinnerung an das Seminar „Biografisches Erzählen“ am 5. und 6. Oktober in Hamburg. Es gibt noch einige Plätze. Informationen findest du auf meiner Webseite.

 


Hinterlasse einen Kommentar

Montagmorgen #56: Deutschland und die Schweiz – die Finanzämter

Immer wieder fragen mich Leute nach den Unterschieden zwischen Deutschland und der Schweiz. Am Wochenende ist mir in Gesprächen ein wichtiger Unterschied aufgefallen: Das Verhalten der Finanzämter in den beiden Ländern. Wäre das vor drei Jahren das einzige Kriterium gewesen, würde ich wohl jetzt noch in der Schweiz leben. Aber hör‘ selbst:


Hinterlasse einen Kommentar

Montagmorgen #55: Komfortzone und … mehr

Bei meinen Versuchen, meine Komfortzone zu verlassen, bin ich auch zum Blutspenden gegangen. Doch es kam gar nicht dazu, dass eine Rotkreuz-Mitarbeiterin mir in den Arm gestochen hat, denn …


Hinterlasse einen Kommentar

Montagmorgen #54: Was bleibt?!

Gleich drei Themen habe ich heute für dich: die Komfortzone, aus der ich auch in dieser Woche wieder heftig herauskatapultiert wurde, den random act of kindness, der überhaupt nicht so-o-o random war, und die Frage, was von einer Trauzeremonie bleibt.

Falls du dich wunderst, vor welchem Hintergrund ich diese kleine Geschichte erzähle, verrate ich es gern: Ich bin im Zimmer Nr. 1 in der Chasa Parli in Sta. Maria im Val Müstair- Wenn du also mal einen Ort suchst, wohin du dich zurückziehen, schreiben, nachdenken, Neues konzipieren möchtest – bitte hier! Bei Micha und Tim bist du prima aufgehoben.

 


Hinterlasse einen Kommentar

Montagmorgen #53: Raus aus der Komfortzone – ein Beispiel

Eigentlich sollte ich nur mit dem Hund meiner Freundin Gassi gehen. Es kam ein wenig anders.

Hier die erwähnten Webseiten:


Hinterlasse einen Kommentar

Montagmorgen #52: Was liegt hinter meiner Komfortzone?

Es klingt ja gut: Einmal pro Woche etwas tun, das mich aus meiner Komfortzone rausholt, rausbringt, rauskatapultiert. Aber was? Ich habe kein Problem damit, bunt angezogen durch die Stadt zu spazieren oder mich vor Leute hinzustellen und etwas zu erzählen. Ich HÄTTE ein Riesenproblem damit, aus einem Flugzeug oder von einer Brücke zu springen, selbst wenn ein Fallschirm oder ein Gummiseil die Landung ganz sicher (!) abfedern würden. Gesucht ist: Etwas dazwischen. Gefragt bist: Du. Mit welcher Aufgabe würdest du mich aus meiner Komfortzone schicken? Wo ist – vielleicht – mein „Crazy New Shit“? – Ich freue mich auf deine Vorschläge und werde natürlich hier berichten, wie es war 🙂
CrazyNewShit

Oh, einen Buchtipp hätte ich auch noch. In „Löwen wecken“ von Ayelet Gundar-Goshenwird ein junger Neurochirurg aus seiner Komfortzone herausgeschleudert. Ich bin auf Seite 208 von 423, und es ist jetzt schon klar: Der Mann befindet sich schon jetzt weit außerhalb dieser Zone und egal, was er als nächstes tut, hat er einen weiten Weg vor sich, bevor er wieder so etwas wie eine geistig-seelische Komfortzone erreichen wird, wenn überhaupt. Wenn du also keine ganz leichte, aber fantastisch geschriebene Lektüre für den Urlaub suchst:

Ayelet Gundar-Goshen, „Löwen wecken“, Kein & Aber Pocket, ISBN 978-3-0369-5940-5