Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #103: Eierschalenmeditation

Wenn ich gefrühstückt habe, räume ich nicht gleich den Tisch ab, sondern beschäftige mich erst einmal mit der Schale meines Frühstückseis: Ich ziehe die Haut ab, und dann zerstoße ich die kalkige Schale zu feinem Pulver. Warum ich damit ursprünglich angefangen habe und was es mir inzwischen bringt, erzähle ich hier.

Die Webseite von Katja findest du übrigens hier.


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Montagmorgen #82: Beobachten verändert

Wenn du etwas beobachtest, verändert es sich. Das haben Quantenphysiker herausgefunden, das wissen Trainer und Coaches, und ich hätte es auch wissen sollen. In den letzten zwei Wochen habe ich es mir bewiesen. Wie es dazu kam und was sich schon verändert hat, erzähle ich dir hier.

Das Buch, das ich erwähne, heißt „Inner Game Coaching – Warum Erfahrungen der beste Lehrmeister sind“. Geschrieben hat es Tim Gallway, übersetzt habe ich selbst vor zehn Jahren (und es ist sicher nicht die beste Übersetzung, die man sich vorstellen kann :(), und bestellen kannst du es unter ISBN 978-3-9809167-4-5.


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Montagmorgen #78: Blinde Flecken

„Interessant! Und … was genau hat dein Kunde davon? Wie wird die Welt für ihn oder für sie dadurch besser?“ Mit Fragen dieser Art löchere ich meine Kunden, wenn es um Texte für neue Produkte oder Dienstleistungen geht. Die Antworten zu finden, ist für die meisten meiner Gesprächspartner nicht leicht. Mich hat das schon oft gewundert. Bis letzten Freitag. Was da passiert ist, erzähle ich in der heutigen Montagmorgengeschichte. Vielleicht findest auch du beim Zuhören einen blinden Fleck oder eine überraschende Erkenntnis. Ich wünsche dir viel Spaß!


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Warum oder wie?

Facebook hat was. Zum einen verbringe ich viel Zeit, Dinge zu lesen oder anzuschauen, die ich sonst nicht anschauen würde. Vielleicht zu viel Zeit. Ein bisschen erinnert mich das an diese Aussage über Werbung: Die Hälfte des Geldes, das man für Werbung ausgibt, ist für die Katz. Leider weiß keiner, welche Hälfte. Und ich weiß, dass ich jetzt nachschauen könnte, wer das gesagt hat, aber dann würde dieser Post nie fertig.

Ich weiß also nicht, welche zehn Minuten, die ich zu lange auf Facebook rumhänge, ich mit anderen Dingen verbringen muss, um dennoch ein Video wie dieses da sehen zu können:

http://www.scientificamerican.com/article/why-is-there-something-instead-of-nothing-video/

Der nette Wissenschaftler erklärt erst mal, dass die Frage falsch sei: Es gehe nicht um „warum“. Die Frage sei viel eher „wie“. Also: Wie entsteht etwas aus nichts?

Gilt das immer?

Warum bist du gestern so spät nach Hause gekommen? bedeutet also: Wie hast du es geschafft, gestern so spät nach Hause zu kommen?

Warum ist WordPress heute so schrecklich langsam? könnte heißen: Wie machen die das bei WordPress, dass ich diesen Artikel nicht fertig schreiben kann. Und ich wechsle zur Textverarbeitung. Schreibe den Post fertig und kopiere ihn mit „copy & paste“ hierher. Ganz einfach. Schon ist die Lösung da.

Ich erinnere mich an meinen Coachingkurs. Da haben wir auch gelernt, dass „warum“ nur selten zum Ziel führt. Zumindest nicht dorthin, wo unsere Klienten hinwollen.

Probier das doch mal im Alltag: Ersetze eine Warum-Frage durch ein „Wie“ oder ein „Wozu war das gut?“ Wetten – deine Gespräche kriegen eine ganz neue und viel bessere Qualität.