Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #110: Heimat und Heimweh

Kultur „auf Abstand“ dort zu erleben, wo man früher „ganz normal“ Kultur erlebt hat, ist etwas Besonderes. Ich war am letzten Donnerstag froh, um meinen Platz in der hinteren Ecke – Platz 13! – und um die Möglichkeit, mir mehr als ein Rührungstränchen abzuwischen. Es ging um Flucht, um Integration, um Heimweh und Heimat.

Das sind auch Themen, von denen ich am kommenden Donnerstag, dem 10. September, im Café The Vintage erzählen werde. Es gibt noch Karten, komm doch vorbei.

Also … „Der Schimmel ohne Kopf“ im Café The Vintage, Reinbek, Rosenplatz 8, am 10. September um 19.30 Uhr. Karten zum Preis von 10€ gibt es bei der VHS Sachsenwald, Telefon 040 727 50 580.

Mehr Infos über die Zollhausboys und ihre nächsten Auftritte findest du hier.


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Montagmorgen #107: Deutsch-schweizerische Corona-Verunsicherung

Hochzeit in der Schweiz … und zum Apero gibt´s ein Büffet mit Lachs und Räucherforellen, Käse, Trockenfleisch, Oliven, Kapern und, und, und. In Deutschland wäre das gerade unmöglich und völlig verboten. Im Zug tragen alle den Mund-Nasen-Schutz, im Restaurant nicht. Was ist richtig, was falsch, gibt es überhaupt Richtig und Falsch? Ich habe auch nach vier Minuten und neun Sekunden lautem Nachdenken keine Ahnung.

Das Video mit dem erwähnten Interview mit Karin Wedra von den Sprechwerkern findest du übrigens hier:

https://youtu.be/Sgl4Uo6EW9o

Und die ganze Geschichte vom Schimmel ohne Kopf hörst du, wenn du magst, am 10. September im Café The Vintage in Reinbek. Karten gibt es bei der VHS Sachsenwald, Büffet gibt´s dort sicher nicht. Ich freu mich trotzdem drauf.


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Montagmorgen #91: Leben mit ALI

Mit Ali leben? Warum das denn? Der nette Wentorfer Pastor Frank Puckelwald hat es mir letzte Woche erklärt und ich erzähle es dir hier weiter.

Den Ausschnitt aus dem Vortrag von Vera F. Birkenbihl, den ich im Video erwähne, findest du hier: https://www.youtube.com/watch?v=LtPZ3gKAZs0.

Und das Projekt, über das ich mit ihm geplaudert habe, findest du da: https://wentorf-gestalten.de/


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Montagmorgen #90: 12 Uhr in Reinbek

Ab Donnerstag, 7. Mai verschönern Andrea Pankow vom Café The Vintage in Reinbek und ich deine Mittagspause. Jeden Donnerstag um 12 Uhr mittags „gehe ich live“ im Vintage: Ich erzähle eine Geschichte, rezitiere ein Gedicht oder lese etwas vor – immer inspiriert von den schönen, leckeren Dingen, die Andrea in ihrem Laden verkauft.

Für 27 Euro erhältst du dein Live-Mittagspausenpaket, d. h. ich schicke dir an fünf aufeinanderfolgenden Wochen die Zugangsdaten zum Erzählraum, du loggst dich ein und bist dabei. Schreib ein E-Mail an Roswitha (r.menke@roswithamenke.de) und sei dabei. Wir freuen uns!


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Montagmorgen #89: Statistiken?

Eigentlich komme ich mit der behördlich verordneten Einsamkeit ziemlich gut klar. Trotzdem gucke ich abends die Nachrichten im Fernsehen … und verzweifle an den Zahlen.

Hier die versprochenen Links:

Zur „Unstatistik des Monats“: http://www.rwi-essen.de/unstatistik/

Die Neuübersetzung von „Brave New World“, in der es keine „I-Frauen“ gibt: https://www.buecherwurm.de/shop/article/25016715/aldous_huxley_schoene_neue_welt.html

Der Myers-Briggs-Persönlichkeitsindikator: https://eu.themyersbriggs.com/de-DE/tools/MBTI/MBTI-personality-Types

Eine wunderbare Beschäftigung ist übrigens das Lernen. Wie wäre es – Achtung! Werbung! – mit einem Webinar, das dich fit macht für die Zeit mit und nach COVID-19? Schau mal rein: www.roswithamenke.de/trainerin


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Montagmorgen #87: Einfache Antworten?

Wie schön wäre es, wenn Politikerinnen und Politiker einfach sagen könnten: „Ich habe keine Ahnung, wie es weitergeht, und ich denke intensiv darüber nach. Dabei helfen mir … „. Vermutlich wäre das sogar ehrlich.

Aber auch die klügsten Politiker*innen und Wissenschaftler*innen und die leistungsstärksten Computersimulationen wissen nicht, wie du, deine Familie und Freunde, dein Arbeitgeber aus dieser Situation herauskommen. Darum wünsche ich dir, dass du Zeit findest, um für dich zu sorgen. Was brauchst du wirklich? Was braucht deine Familie, deine Freunde? Welches Stückchen kannst du, kann ich beitragen, damit es irgendwo ein wenig leichter wird?

Es ist faszinierend zu sehen, was im Netz veranstaltet wird. Und es gibt noch so viel mehr, was niemand ins Netz stellt. Dinge, die einfach so, offline passieren und die mindestens ebenso intensiv wirken. Danke dafür! Komm gut durch die Tage und Wochen und bleib gesund!


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Montagmorgen #86: Vertrauen und mehr

Vielleicht erinnerst du dich: Am 26. April 1986, also vor fast 34 Jahren, explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. Zwei Wochen später, es war aller-schönstes Mai-Wetter, kam die Quasi-Ausgangssperre: Kinder durften nicht auf der Wiese, im Sandkasten, überhaupt draußen spielen. Mein Sohn war knapp vier, ich lebte mit ihm allein und hatte mich kurz vorher als Programmiererin selbstständig gemacht.

In der heutigen Montagmorgengeschichte erzähle ich, was ich dabei gelernt habe. Ganz wichtig, damit keine Missverständnisse aufkommen: Mein Sohn hat KEINEN SCHUSS! Er ist das Beste, was mir passieren konnte, und eigentlich hätte ich ihn in dieser Woche besucht. Tja, ist nun leider nicht :(.

Ich wäre allerdings auch nicht NUR wegen meines Sohnes in die Schweiz gereist. Ich hätte dort einen Schreibkurs gegeben. Der findet nun online statt, am kommenden Samstag. Wenn du dabei sein möchtest, schau hier rein und melde dich gern an: https://www.zeremonien-akademie.ch/events/worter-finden-und-geschichten-schreiben-2. Ich freu mich auf dich!


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Montagmorgen #85: Das geht vorbei

Falls du es noch nicht mitbekommen hast: Der Erzählkunstabend „Der Schimmel ohne Kopf“ am kommenden Donnerstag (19. März 2020) ist abgesagt. Darum erzähle ich heute eine andere Geschichte und hoffe, sie macht dir in diesen harten Zeiten ein bisschen Mut.

Das Zitat von Emmanuel Macron, das ich erwähne, findest du hier: https://www.freitag.de/autoren/reinhardt-gutsche/macron-geht-an-s-eingemachte-1?fbclid=IwAR0I6P7JaXTS5K221OEQUpAmeDOa6_sgOlseRTfdVxobgmP6L-9gqLwGwYE.

Das Original befindet sich hier: https://www.elysee.fr/emmanuel-macron/2020/03/12/adresse-aux-francais (abgerufen am 15. März 2020). Meine Frage bleibt: Wer sind „wir“, und was für ein „wir“ wollen wir denn?