Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #73: Kurz vor den Raunächten

Die Raunächte stehen vor der Tür, und damit ist die Tür zur Geisterwelt ein Stückchen offen. Aber wie ist das mit den Geistern? Wie ist das mit den Toten? Als mir vor einigen Jahren zum ersten Mal jemand „begegnet“ ist, den ich zu seiner Zeit auf der Erde nicht gekannt hatte, war ich gar nicht so überrascht, wie ich es erwartet hätte. Seither nehme ich die Raunächte ernst, und das Ritual, das mir eine Freundin vor ein paar Tagen geschenkt hat, das werde ich durchführen. Wenn du es auch machen willst, hör hin:


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Montagmorgen #69: Das Universum greift ein

Der Vorweihnachtsmarkt auf Gut Basthorst war verlockend: (Geschenk-)Ideen, Kunst, Kitsch und … ein altes Buch. Was drin steht und warum ich es dir jetzt nicht zeigen kann, erzählt diese Montagmorgengeschichte.
Wann hast du dich mal auf ein „Gottesurteil“ verlassen? Und wie zufrieden bist du mit dieser Entscheidung des Universums?


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Montagmorgen #65: Groß denken … und handeln

Mach dich auf was gefasst: Heute erzähle ich dir drei Geschichten. Sie passen einfach alle so prima zum Thema, und vielleicht helfen sie auch dir, ins Handeln und Umsetzen zu kommen. Darum geht´s:
  1. Wie die Messe „Wentorf Aktiv“ aus einer Idee entstanden ist und in weniger als sechs Monaten Realität wurde. Guck mal hier: http://www.wiw-Wentorf.de/Messe
  2. Warum ich dank meines groß denkenden Bruders auf dieser Messe einen „richtigen“ Stand habe und kein Möbelsammelsurium aus meiner Wohnung. Wenn du auch so einen klugen, kreativen Berater suchst, schau doch mal hier vorbei: www.wvs.de
  3. Wie ich durch ein Buch verstanden habe, was „Erzähler ohne Grenzen“ mit Märchen bewirken: https://www.erzaehlverlag.de/2019/10/14/schlüsselgeschichten-von-erzähler-ohne-grenzen/. Falls du noch ein kluges, inspirierendes Weihnachtsgeschenk suchst, wirst du hier fündig.


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Montagmorgen #59: Geschichten – inspiriert von einem magischen Dorf

Ich hätte nie gedacht, dass ich mehr als einmal am selben Ort Urlaub machen würde. Doch dann war der magische Ort (www.musikdorf.ch) plötzlich da, und ich habe dort in den letzten 15 Sommern ZWÖLFmal Sommern eine oder zwei Wochen verbracht. Meine Lieblingsorte sind längst Bestandteil der einen oder anderen Geschichte geworden, und bei „Sommersäuseln“ – Premiere am 19.9.19 in Reinbek – kommt die Gegend rund um das Musikdorf Ernen im Wallis gleich mehrmals vor.

Falls DU Erzählerin oder Erzähler bist und dich damit befassen möchtest, wie du eigenes Erleben in deine Geschichten einbauen kannst, könntest du den Workshop mit Karin Wedra am 5. und 6. Oktober 2019 in Hamburg besuchen; es sind noch drei Plätze frei. Näheres gibt’s auf www.roswithamenke.de/Termine.


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Montagmorgen #58: (Falsche) Bilder im Kopf

Am 22. und 23. Februar 2020 wird die Märchenerzählerin Karin Tscholl alias Frau Wolle in Hamburg einen Workshop für Erzählerinnen und Erzähler leiten, Titel: „Sein Licht auf den Scheffel stellen“.
Was aber ist eigentlich ein Scheffel? – Ich war ganz sicher, es zu wissen. Doch dann stellte ich fest, dass es in meinem Kopf bloß eine Bilderflut zu diesem Begriff gibt, die mit der tatsächlichen Wortbedeutung nichts zu tun hat. Inzwischen kenne ich die Wortbedeutung, und doch: Die Bilder im Kopf bleiben. Und darin könnte die Magie beim Geschichtenerzählen liegen …

Infos zum Workshop findest du in wenigen Wochen an dieser Stelle. Oder frag mich schon jetzt per Telefon oder E-Mail!


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Montagmorgen #57: Leidenschaft

Als hochdeutsch sprechende Erzählerin werde ich in der Schweiz anscheinend gern zur Sprachautorität. Am Wochenende wollte jemand wissen, was denn „Leidenschaft“ mit Leiden zu tun hätte. Meine Recherchen waren sicher nicht umfassend. Interessant fand ich jedoch diese Erläuterung zu deutschen Sprache im Allgemeinen.

Und hier noch die Erinnerung an das Seminar „Biografisches Erzählen“ am 5. und 6. Oktober in Hamburg. Es gibt noch einige Plätze. Informationen findest du auf meiner Webseite.

 


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Montagmorgen #50: Nähe und Distanz

Die „Gänge“ in der Lübecker Altstadt sind Kleinode: Winzige Häuschen an schmalen Gängen, die sich hinter Einfahrten in ehemaligen Hinterhöfen verstecken. Die Häuser sind bunt bemalt, die Gänge liebevoll mit Blumen, Pflanzen, Tischen, Stühlen und Kunstwerken geschmückt, und ich habe jedes Mal, wenn ich dort bin, das Gefühl, ich betrete den privaten Raum anderer Menschen.
Mich erinnert das an Gespräche, die ich mit anderen führe – im beruflichen Kontext z. B. mit Hochzeitspaaren, denen ich ja sehr private Fragen stellen darf oder gar stellen muss, aber auch privat. Wie nah darf ich den Menschen treten? Wie intensiv darf ich in ihr Küchen-, Badezimmer- oder gar Schlafzimmerfenster schauen? Woran merke ich, ob näher kommen darf, näher kommen will?
Woran merkst du so etwas? Und was tust du, wenn jemand deine Grenze überschreitet? Hier gibt’s wieder ein paar neugierige Montagmorgenfragen für die kommende Woche.