Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Aua ;)

Steffi von gegenüber hat mir ihre Monatskarte geliehen. Toll, die Dinger sind übertragbar und man kann sie ganz legal teilen. Aber auf die Idee muss man erstmal kommen, der neuen, temporären Nachbarin so ein Angebot zu machen. Ich bin jedenfalls sehr dankbar und froh, dass die Karte in meiner Tasche steckt, denn möglicherweise ist es ziemlich kompliziert, eine Fahrkarte zu lösen. Im Nebel stoße ich auf dem Bahnsteig auf einen Fahrkartenautomaten:

20160219_090457  Ein wichtiger Hinweis!

Mein Blick wandert nach Süden, da bewegt sich etwas Graues in der Luft auf der anderen Seite der Gleise. Nach zweimal Hinschauen erkenne ich, dass dort ein Windrad steht, dessen Rotorblätter nur dann durchs Nebelweiß blinzeln, wenn sie nach unten zeigen.

O je. Wäre ich nicht um 10 Uhr mit Linde verabredet, stände ich jetzt nicht hier. Aber Micaela hat gesagt, wenn du schon auf Sylt bist, dann solltest du dich auch mit Linde verabreden. Doch, doch, ihr habt bestimmt genug Gesprächsstoff. Also hab ich geschrieben und mich einladen lassen. 10 Uhr in Westerland, in einem Wohnviertel nördlich vom Bahnhof.

In Klanxbüll muss ein Engel eingestiegen sein, anders ist es nicht möglich. Man sieht gerade ein paar Sträucher und Bäume am Ende des Damms, da guckt schon die Sonne raus. Über Westerland lacht der Himmel. Eben, so als sei ein Engel unterwegs.

Wir sprechen über Märchen. Wir sprechen übers Erzählen. Die schmale Dame mit den fast weißen Haaren und den lebendigen Augen wirkt, als sei sie selbst einem Märchen entstiegen. Eine Frau, die der suchenden Heldin den Weg weist, ihr einen magischen Gegenstand in die Hand drückt, ihr sagt, dass alles gut wird. Anderthalb Stunden vergehen wie im Flug, meine Tasche ist danach schwerer: Die Önereersken von Sylt stecken – mit einer liebevollen Widmung versehen – drin und als Dreingabe das Praxisbuch Märchen. In meinem Kopf drehen sich die Gedanken, während ich zum Bahnhof zurücklaufe und beim Herrn Leksus, er kommt aus Polen, erfahre ich später, ein gelbes Fahrrad miete. Gemütlich sieht es es aus mit dem niedrigen Sattel und dem hohen Lenker.

Dieses Mal fahre ich Richtung Norden, lasse Häuser links und rechts liegen, für die mir nur das Adjektiv schmuck einfällt. Lasse mir am Empfang vom Campingplatz sagen, dass ich hier selbstverständlich nicht weiterkönne, dazu habe man an der Einfahrt schließlich eine Schranke angebracht. Und dann radle ich durch die Dünen, die Dünen, die Dünen. Zwischendurch geht’s angenehm bergab, ein leichter Rückenwind schiebt mich an. Warum sollte ich die rund 20 Kilometer bis zum Ellenbogen nicht schaffen?

Es scheint, als habe das Radfahren meine verstopfte Nase freigepustet. Zum ersten Mal rieche ich Seeluft. Am liebsten würde ich mich in den Sand legen und mich zuwehen lassen. Aber der Sand ist feucht und kühl und ich bin ja so vernünftig.

Für den Hinweg habe ich anderthalb Stunden gebraucht. Wenn der Rückweg genauso schnell geht, bin ich in Westerland, bevor der Herr Leksus seinen Laden wieder aufmacht. Das wäre blöd. Petrus in seiner himmlischen Wetterstation muss das gehört und verständnisvoll genickt haben. Er lässt die Sonne am Himmel stehen und schickt nur ein bisschen Wind. Keinen Rückenwind, wohlgemerkt. Auf dem gemütlichen gelben Rad mit dem niedrigen Sattel und dem hohen Lenker sitzt frau voll IM Wind. Und was ich auf dem Hinweg als „angenehm bergab“ empfunden habe, zeigt mir jetzt, wie lange ich tatsächlich nicht mehr Fahrrad gefahren bin. Au Mann, aua!

Das Pärchen, mit dem ich am Strand ein paar Worte gewechselt hatte, überholt mich mit Schwung. Mein Atem reicht für: „Sie sind aber fit!“ Die Antwort ist tröstlich und gut fürs Selbstbewusstsein: „Wir haben ja auch einen Motor.“

Wo gibt’s in Kampen den besten Kaffee? Jemand, der wie ein Einheimischer aussieht, schickt mich zur Kupferkanne: „Da kann man toll draußen sitzen, und die ham groooße S-tücken Kuchen.“ Genau das brauche ich jetzt.

Und Petrus? Der findet meine Pause anscheinend völlig unangemessen und schiebt mal schnell eine Wolke vor die Sonne. Freundlicherweise wartet er mit dem ersten Regenschauersprühstoß, bis ich meinen Kuchen – Pflaumenkuchen mit Sahne, mhm! – fast aufgegessen habe. Kaum sitze ich, gut verpackt in der zweiten Jacke, die den ganzen Tag über in der Tasche geblieben war, Schal, Mütze und Handschuhen wieder auf meinem gelben Stahlross mit dem unglaublich harten schwarzen Sattel, schiebt Petrus die Wolke wieder weg. Als ich in Westerland beim Herrn Leksus vom Rad taumele, bin ich ein bisschen verschwitzt.

Gemächlich schlendere ich zum Bahnhof. Der Zug nach Klanxbüll fährt in acht Minuten. Ich versuche, mich aufs Märchenbuch zu konzentrieren. Keine Chance. Nicht schlimm, der Tag war märchenhaft genug.


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Nebel

„Nimm doch mal die kleine Keramikschale da von der Fensterbank und mach sie auf. Guck, da ist ganz normales Salz drin, aber anstatt eines Löffels hab ich eine kleine Pfahlmuschel genommen.“

In dem Keramikschälchen ist mehr als ein paar Salzkörnchen und einen Streifen glänzenden Perlmutts. Eine ganze Welt liegt in dem Salzfässchen, wo Tränen deine Wangen streicheln, wo Lehm jeden Schritt zur Anstrengung gerinnen lässt, wo scharfe Kanten in deine Zunge und deine Gedanken schneiden. Alles Wissen der Urzeit zusammengepresst zu einer Essenz. Das Können, das Wollen, das Bollwerk. Der Deckel schließt sich über dem Geheimnis.

– – – – – – – – –

Nur das Dröhnen ist geblieben. Die Hafenanlagen hat der Nebel eingepackt, nicht mal die Scheinwerfer dringen durch. Ob die Krane und Stapler diese Atmosphäre auch spüren? Oder wenigstens die Kranführer und Staplerfahrer? Die haben wohl keine Zeit dafür. Ein Schwarm Möwen lässt sich landeinwärts fallen, grauweißflügelschlagende Hektik übereilt das Krähenschwarz, an das ich mich schon gewöhnt hatte. Sie werden doch wohl nicht …? – Nein! Die Meisenknödel bleiben unberührt. Ein kräftiges Flügelschlagen, auf geht’s Richtung Dach, dann sind sie weg. Das Ausflugsschiff mit dem Aladdin-Schriftzug taucht aus der grauen Wand auf, legt an, ein Mensch in Rosa steigt ein, Ablegen zum Ausflug ins Nichts. Es scheint, als sei das Dröhnen lauter geworden.


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Es war 1001 Mal – eine Buchempfehlung

Es war nicht vor langer, langer Zeit, sondern genau am letzten Tag des Jahres 2015. Ein Tag, an dem wohl nur in der Schweiz die Post ausgetragen wird. Da lag es im Briefkasten, verpackt in einem stabilen braunen Umschlag: „Es war 1001 Mal – Märchenreisen durch Leben und Welt“ mit Texten von Margarete Wenzel und Illustrationen von Anita Ortner.

Ja, ja, eigentlich macht man am Silvesternachmittag andere Dinge, aber die Verlockung war zu groß. Und das Sonnenblumenfeld auf dem Titel mit dem Jungen, der im roten Kapuzenpulli auf einer Blüte hockt, zog mich magisch an. Mehr als 40 kurze und längere Märchen aus aller Welt möchten gelesen werden, werden gelesen.

Margarete Wenzel, Märchenerzählerin, Autorin, Philosophin, Seminarleiterin aus Wien, hat die Märchen nicht nur gesammelt. Sie hat sie auch, wie sie im Vorwort erläutert, verinnerlicht, erneut in eine mündliche Erzählsituation überführt. Wer diese Märchenfassungen liest, glaubt sofort, was Margarete im Vorwort sagt: Sie hat die Stoffe anhand „innerer Bilder“ gelernt, „erforschte die Dynamik der Handlung, befragte Erfahrungswerte und recherchierte zu historischen und kulturellen Tatsachen“.

Da bekommt man so manche kleine Erklärung wie nebenher geliefert, eine Geschichte wird verständlich(er), weil man in einem Nebensatz Hintergründe erfährt. Anderes, wahrscheinlich viel Wichtigeres, erschließt sich durch den Inhalt der Geschichten. Was geschieht, wenn ich mich ganz und gar in mein Tun vertiefe, so wie es der ewige Maler tut? Muss ein Drachentöter immer die Prinzessin heiraten? Was denkt eigentlich die Prinzessin über einen Retter, der gern unabhängig bleiben möchte?

Wir erfahren, wie weise vermeintliche Dummheit sein kann, gehen mit den Märchenhelden über verschlungene, gefährliche, lehrreiche Lebenswege, lernen, wie viel Gutes der Tod hat, werden beim Lesen hungrig und satt und dürfen uns Mal für Mal auf das Wunder des Erzählens einlassen.

Nicht nur für Erzählerinnen und Erzähler spannend: Die Geschichten hinter den Geschichten, die in diesem Buch deutlich mehr zu bieten haben, als es Quellenangaben gemeinhin tun.

Dazu gibt es zu jeder Geschichte eine Illustration von Anita Ortner, in die man sich mit großem Vergnügen versenken und die Geschichte vor-, nach- oder miterleben kann. Oder man kann sie ganz anders ansehen: als eigene, eigenständige Geschichten!

Ich wünsche mir von Herzen, dass viele Menschen die Welt der Märchen über dieses Buch neu oder wieder entdecken. Vielleicht auch deshalb, weil die eine oder andere Geschichte mit Sicherheit in mein Repertoire schlüpfen wird und ich mich schon jetzt auf den Austausch mit meinen Zuhörerinnen und Zuhörern freue.

Es war 1001 Mal
Margarete Wenzel und Anita Ortner
Tyrolia-Verlag.at
ISBN 978-3-7022-3488-


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Geschichtenerfinder-Werkstatt für Kinder ab 5

Das Münsinger Ortsmuseum an der Schlossstrasse 13 zeigt vom 23. Oktober bis zum 24. April eine Sonderausstellung mit dem Titel «Zeitzeugen erzählen». Sarah Pfister und ihr Team haben viele Gegenstände und Bilder aus «alter Zeit» zusammengetragen, entstaubt, nach Themen sortiert und in den Räumen des Museums aufgebaut: Wir sehen ein Modell eines Butterfasses, ein richtiges, altes Korsett zum Schnüren, Tabakbüschel, kleine Apparate, mit denen man Zigaretten herstellt, und viele andere Dinge, von denen wir heute kaum mehr wissen, wozu sie gut waren.

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Es gibt auch etwas zu hören: Der ehemalige Journalist Fritz Lauber und der ehemalige Dorfarzt Hans Maurer haben seit 2004 viele, viele Gespräche mit alteingesessenen Münsingerinnen und Münsingern geführt. 30 Interviews können in der Ausstellung ganz oder auszugsweise angehört werden. Sicher wecken die Exponate und die Gespräche bei nicht ganz so jungen Besuchern Erinnerungen.

Aber welche Geschichten entstehen in den Köpfen der Kinder? Das Museum lädt bis zu zwölf Kinder ab fünf Jahren am 14. November um 14 Uhr zu einer Geschichtenerfinder-Werkstatt ein, die ich leiten darf. Wir werden uns von den Ausstellungsstücken inspirieren lassen: eine Heldin oder einen Helden für die Geschichte finden, einen Ort, wo er oder sie wohnt, einen Wunsch, der ihn von daheim forttreibt, … und vieles mehr, bis unser Held, unsere Heldin am Ende wieder zurückkehren und die heimatliche Welt ein kleines bisschen verändern.

Unsere Heldenreise wird ca. 2,5 Stunden dauern. Am Schluss präsentieren wir die Geschichte frei erzählt und mit selbst gemalten Bildern den Eltern, Grosseltern, Gotten, Göttis und allen anderen interessierten Gästen.

Dein Kind möchte mitmachen? – Meldet euch an unter 031 724 52 44 oder per E-Mail an info@museum-muensingen.ch.


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Jungfrau-Erzählfestival – Tipps für eine Freundin mit Familie

Du fragst, welche Veranstaltung beim Festival ich dir empfehlen könnte? – Das ist schwierig. Denn alle sind auf ihre Art super gut. Schauen wir mal:

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Fang doch am Freitag (6.Februar) mit einem Lady’s Abend an: Doris und ich haben ab 18 Uhr ein schönes Programm mit Berg- und Talfahrten, da kann man am Ende sogar mitsingen. Eintritt: 20 Franken, Ort: Saal Niesen im Hotel Chalet Oberland, Interlaken.

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Ab 20 Uhr wird’s dann – am selben Ort – totaaaaaal witzig: Jörg und Hedwig mit ihrer Kofferbühne, und Ariane mit ihren wunderschönen Geschichten auf Französisch, bei denen man prima mitreisen kann. Wenn du eine Übersetzerin brauchst, schau ich, dass du eine findest. Der Eintritt hier: 25 Franken – dafür gibt’s zu Beginn noch eine echte Grossrätin, die das Festival offiziell eröffnet.

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Oder du gönnst dir einen Geschichtenbummeltag am Samstag, 7. Februar: Von 11 bis 12 Uhr bei der Feuerschale auf dem Marktplatz lauschst du den Gratwanderungen von Hertha Glück und Martin Niedermann, dann ne Stunde shoppen, dann  die Erzähler im Las Rocas hören. Es sind zwanzig Frauen und Männer aus der ganzen Schweiz, pro Stunde erzählen fünf – da gibt’s also viel Gutes für die Ohren, und der Kaffee ist auch fein. Eintritt am Samstag tagsüber: alles, was du freiwillig in die Kollektehüte schmeisst 🙂

dann einen schönen Spaziergang …

Martin_FaceJörg_Face
… und von 18 bis knapp 19.30 Uhr hörst du Martin und Jörg zu. Die beiden sind sehrsehrsehr unterschiedlich und richtig gut, vor allen Dingen, wenn sie Sagen und Geschichten aus den Bergen und vom Meer erzählen. Der Eintrittspreis ist hier pro Person 20 Franken. Danach schaust du, dass du eine Bratwurst oder ein Sandwich kriegst und dass die Geschichten von Meeresspiegel und Alpenkamm gut sacken, denn …

Ariane_FaceDoris_FaceHedwig_FaceHertha_FaceRoswitha_2_Face
… denn ab 20.00 Uhr sind fünf schräge Weiber auf der Bühne. Passend zum Titel des Festivals werden sie auch von Jungfrauen erzählen. Und von Witwen, Weisen, Madonnen, Königinnen, Hexen, … Kosten für eine Person 25 Franken. Ach ja, du findest uns wie am Vorabend im Saal Niesen, Hotel Chalet Oberland, Interlaken.

Silvia_FaceMartin_Face
Oder Ihr könnt einen Familien-Sonntagsausflug ins Auge fassen. Die Geschichten von Silvia Studer-Frangi und Martin Niedermann und die Musik der Berner Barden werden auch den Kindern gefallen. Und wenn’s zu lang wird, könnt ihr immer noch gehen. Kostet pro Person 65 Franken – und auch das Frühstück ist so richtig mhhhh. Zeit und Ort der Handlung: Sonntag, 8.2., 11 bis 14.30 Uhr, Saal Veranda, Hotel Chalet Oberland, Interlaken.

Wie jetzt – du kannst dich nicht entscheiden? Wir haben auch Pässe fürs ganze Festival, richtig schicke Stoffbändeli mit Stickerei und Plastikplombe: Das gelbe (Freitag/Samstag) für 80 Franken, das blaue (inkl. Sonntag) für 140 Franken. Bestellen kannst du jetzt gleich per E-Mail an mail@jungfrau-erzaehlfestival.ch.

Ich freu mich auf dich, und die anderen freuen sich mit mir!


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Möglichkeiten

Der Möglichkeitssinn

Wenn es aber Wirklichkeitssinn gibt, und niemand wird bezweifeln, dass er seine Daseinsberechtigung hat, dann muss es auch etwas geben, das man Möglichkeitssinn nennen kann. Wer ihn besitzt, sagt beispielsweise nicht: Hier ist dies oder das geschehen, wird geschehen, muss geschehen; sondern er erfindet: Hier könnte, sollte oder müsste geschehn; und wenn man ihm von irgend etwas erklärt, dass es so sei, wie es sei, dann denkt er: Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein. So ließe sich der Möglichkeitssinn geradezu als die Fähigkeit definieren, alles, was ebenso gut sein könnte, zu denken und das, was ist, nicht wichtiger zu nehmen als das, was nicht ist.

(Robert Musil. Gefunden heute im „Anderen Adventskalender“)

Da stellt sich doch die Frage, was jetzt, wo das Jahr noch so jung ist, alles möglich ist und möglich wird. Es ist wieder mal Zeit für: Wie will ich leben? Ich gebe zu, ich habe in den Tagen zwischen den Jahren keine Antwort gefunden, von der ich „genau so ist es“ sagen könnte. Aber das Gefühl, dass ich genau diese Antwort gar nicht finden will, das ist stärker geworden. Leben von Tag zu Tag. Halten, was ich verspreche, und nur das versprechen, was ich halten kann. Aufmerksam sein für die Dinge und Menschen, die um mich herum sind, und – mit etwas Glück – sehen, wie sie sein könnten. Wenn ich das schaffe, dann hat mein 2015 alle Chancen, gut zu werden.

Und deins?

Reflexionen. Könnte sein.
Bild von Giny Tjassing