Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #156: Gastfreundschaft

Was macht eigentlich einen guten Gast aus? Und was verdient ein Mensch, der kein guter Gast ist? Na??? – Eine kleine Geschichte aus einem der vielen Frau-Wolle-Bücher illustriert das auf ziemlich radikale Weise.

In den letzten drei Wochen durfte ich Gast sein, ja, ich durfte quasi in ein fremdes Leben hineinrutschen. Ich durfte auf der Suche nach einem Handtuch und dem Staubsauger fremde Schränke öffnen. Ich durfte aus Gläsern trinken und von Tellern essen, die mir nicht gehören. Ich durfte ganz allein herausfinden, welcher Drehknopf welche Herdplatte einschaltet, und vieles mehr. Bei jeder dieser Entdeckungen ist mir aufgegangen, wie viel Vertrauen von Seiten meiner Gastgeberin ich gerade genieße: Ich darf all das!


Darum an dieser Stelle ganz öffentlich: Herzlichen Dank für das Vertrauen – an S. und an alle vergangenen und zukünftigen Gastgeber*innen, die mich gelehrt haben und lehren werden, vertrauensvoll zu nehmen!


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Montagmorgen #122: #Lightofhope

Stell dir vor, du stellst am 21. Dezember so zwischen 17.30 und 18.00 eine Kerze oder ein Windlicht vor deine Tür. Und du überredest ein paar Nachbarn, genau dasselbe zu tun … und vielleicht auch noch einen Nachbarn davon zu überzeugen. Und dann macht ihr ein Foto davon oder ein Mini-Video und ladet es mit dem Hashtag #Lightofhope und/oder #LichtderHoffnung auf fb, insta, youtube, vimeo …

Hey, und dann leuchtet ein Hoffnungslicht rund um die Welt. Wie wir zu dieser verrückten Idee gekommen sind, und was ich persönlich daran am schwierigsten finde, hörst du hier. Tja, und wenn es dir genauso geht, kannst du ja einfach dieses Video teilen 😉

Hoffnung, #Licht, #dunkelste Nacht, #Nachbarn, #Leuchten, #Licht der Hoffnung, #Kerze, #LightofHope, #Light, #Hope, #21.Dezember, #Wentorf, #Wentorf leuchtet, #Wentorfgestalten, #Mitmachen, #Freude, #Frieden, #Geschenk, #Weihnachten


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Erlesen

Erlesen

Dass man in den Berner Gassen und Gässchen merkantile Kleinode entdecken kann, ist bekannt. Seit letztem Samstag gibt es ein weiteres Juwel: Im Progr West, Speichergasse 4 hat «erlesen – Raum für gedruckte Feinkost» eröffnet.  Wenn du Freude daran hast, Texte nicht nur zu lesen, sondern auch anzuschauen, zu berühren, mit ihnen zu spielen, dich mit ihnen auf vielerlei Art auseinanderzusetzen, dann schau nach, wann du am nächsten Mittwoch-, Donnerstag-, Freitag- oder Samstagnachmittag nichts vor hast. Und dann: Nix wie hin!

Natürlich findest du «erlesen» auch im Netz: www.erlesen.org. Aber ehrlich: Das Web reicht nicht, um das neue Berner Schmuckstück zu beschreiben. Ich wünsche dir viel Spaß beim Erkunden.