Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Geschichten übers Schreiben, Erzählen, Heiraten. Und über Geschichten


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Frauentag. Weil’s gerade passt …

8. März, Frauentag, und ich bin nicht vorbereitet. Dabei gibt es doch Themen genug. Ein wenig frustriert greife ich zu meinem neuen, uralten Geschichtenbuch «Der Kreis der Lügner» von Jean-Claude Carriére und finde eine Sufi-Geschichte:

Ein Sultan hörte von einem großen Scheich, der in Anatolien lebte und Hunderttausende getreuer Untertanen hatte. Der Sultan war erschreckt von dieser Zahl und spürte deren Bedrohlichkeit, so dass er den Scheich nach Istanbul rufen ließ und ihn fragte:

«Was höre ich da? Du hast Hunderttausende, die bereit sind, für dich zu sterben?»

«Aber nein», antwortete der Scheich. «Ich habe nur eineinhalb.»

«Warum erzählt man mir dann, dass du das ganze Land erheben könntest? Wir werden sehen! All deine Untertanen sollen sich morgen früh auf der Wiese vor der Stadt versammeln.»

Überall wurde ausgerufen, dass die Getreuen des Scheichs sich am nächsten Morgen auf der Wiese versammeln sollten, weil der Scheich höchstpersönlich dort sein würde.

Auf einer Anhöhe, von der aus man die Wiese überblicken konnte, ließ der Scheich ein Zelt errichten. Ins Zelt brachte er ein paar Schafe, aber so, dass niemand sie sehen konnte.

Die Getreuen kamen in Scharen. Der Sultan, der mit dem Scheich vor dem Zelt stand, sagte: «Du hast behauptet, nur eineinhalb Getreue zu haben. Sieh hin! Sie sind zu Tausenden, ja, zu Zehntausenden gekommen!»

«Du wirst sehen – ich habe nur einen Getreuen», antwortete der Scheich. «Sag ihnen, ich hätte ein Verbrechen begangen, und du wirst mich hinrichten lassen, wenn sich nicht einer meiner Getreuen für mich opfert.»

Der Sultan nickte und verkündete. Doch schnell trat ein Mann vor und sprach laut: «Der Scheich ist mein Herr. Alles, was ich weiß und habe, verdanke ich ihm. Ich gebe für ihn mein Leben.»

Er ging auf die Anhöhe hinauf, wurde ins Zelt geführt, und dort schnitt man einem der Schafe die Kehle durch. Jeder konnte sehen, wie das Blut aus dem Zelt floss.

Da sprach der Sultan: «Ein Leben genügt nicht. Ein weiterer Getreuer muss sich für den Scheich opfern, damit ich sein Leben verschone.»

Es war still auf der Wiese. Totenstill. Da trat eine Frau vor: «Er ist es wert zu leben. Ich opfere mich gern für ihn.»

Auch sie ging die Anhöhe hinauf und wurde ins Zelt geführt. Und wieder schnitt man einem Schaf die Kehle durch. Die Menge sah das Blut fließen und begann, sich langsam, aber sicher zu zerstreuen. Schon bald war die Wiese leer.

«Da siehst du’s», sagte der Scheich zum Sultan. «Anderthalb Getreue.»

«Der Mann ist ein ganzer Getreuer und die Frau ein halber?», wollte der Sultan wissen.

«Im Gegenteil», antwortete der Scheich. «Der Mann wusste nicht sicher, dass man ihm im Zelt die Kehle durchschneiden würde. Doch die Frau hat das Blut gesehen und ist dennoch gekommen. Sie ist die wahre Getreue.»


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Zeit

Nur noch eine Woche. Keine Pläne an diesem Samstag, an diesem Sonntag, mich treiben lassen, schreiben. Zurückschauen auf zehn nördliche Wochen.

Auf frostige Tage, an denen der Weg durch den kalten Flur eine Mutprobe war. Auf einen Kühlschrank, in dem immer etwas fehlte, weil ich meine Einkäufe nicht geplant hatte. Vom Vorhandensein eines Einkaufszettels ganz zu schweigen. Auf die Enttäuschung, dass das Nolde Museum in Seebüll im Februar noch Winterschlaf hält. Auf frühe Stunden, als der Wind mich weckte, auf Sonnenaufgänge, die sich langsam meinem Schlaf-Wach-Rhythmus anpassten. Auf Windräder, die sich so lange in mein Blickfeld drängten, bis ich sie nicht mehr sah und hörte. Auf Menschen, die unerwartet in mein Leben getreten sind und es unermesslich bereichert haben. Auf Schneeglöckchen und Osterglocken, auf Weidenkätzchen und Forsythien. Auf Lämmchen, die zehn Minuten lang aussehen, als würden sie die Welt gleich wieder verlassen, aber dann … Auf den Nachmittag, an dem die Sonne warm genug war, die Gartenstühle aus dem Schuppen zu holen. Auf Farben und Formen, von den ich keine Ahnung hatte, dass sie existieren. Auf Klänge und Worte, die das Mehr nähren. Auf Gerüche, die tief vergrabene Erinnerungen aufsteigen lassen.

Nur noch eine Woche. Lauter letzte Male. Wenn man im Restaurant Seebüll beim Nolde Museum aus dem Fenster schaut, sieht man kein einziges Windrad. Kein. Einziges.

Nur weil ich letzte Male hasse, werde ich die Zeit nicht anhalten.

 


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Dumm gelaufen, oder was?!

Wikipedia sagt: «Der Safran (von arabisch/persisch زعفران, DMG zaʿfarān, „Safran“, wissenschaftlicher Name Crocus sativus) ist eine Krokus-Art, die im Herbst violett blüht. Aus den Stempeln ihrer Blüten wird das ebenfalls Safran genannte Gewürz gewonnen.»

Vom Safran haben anscheinend schon die Mönche im 15. Jahrhundert und dann im 17. Jahrhundert die Herzogin Marie Elisabeth gewusst. Was hatten die frommen Herren mit der begeisterten Zuckerbäckerin gemeinsam? Sie lebten an derselben Stelle «vor Husum». Die grauen Mönche hatten ein Kloster, Marie Elisabeth wohnte in dem Schloss, das an der Stelle des Klosters errichtet worden war.

Die Mönche hätten gern ihre liturgischen Gewänder mit Safran gefärbt; die Herzogin hätte mit Safran gern ihre Kuchen gewürzt. Ob nun die Mönche, die Gärtner der Herzogin oder noch jemand ganz anderes die abertausend Krokusknollen rund um das Schloss vor Husum gepflanzt haben, weiß gemäß der Tafel im Schlosspark niemand mehr.

Tatsache ist: Wenn die Mönche, die Herzogin oder sonst jemand Safran hätten ernten wollen, werden sie von den Stempeln ihrer lila Blümchen wohl sehr enttäuscht gewesen sein. Die Blütenstempel sind nämlich kein bisschen würzig, und die Krokusse blühen nicht im Herbst, sondern im Frühling. Im März. Jetzt.

Man nennt es «das Wunder des Nordens», und Husum bereitet sich auf einigen riesigen Besucheransturm vor. Am Sonntag sind sogar die Geschäfte offen, damit die Leute nicht nur Krokusse gucken müssen.

Ich hab heut‘ schon geguckt. Im Schlosspark. Wunderschön!


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Ja, … aber mit Ritual

Hochzeitskarten

Zugegeben, ich habe nicht recherchiert, wie viel Prozent der Hochzeitspaare in diesem Jahr auf den kirchlichen Segen verzichtet haben. Doch meine Erfahrung im ersten Jahr als Zeremonienleiterin im Traumich-Team hat gezeigt, dass sehr, sehr viele Paare sich anstelle einer kirchlichen Trauung ein weltliches Ritual wünschen. Ein weisses Kleid, ein guter Anzug, das blaue Strumpfband, Brautstrauss, Blumenkinder, Musik und natürlich viele Verwandte und Freunde sollen den Hochzeitstag begleiten. Das „Ja“ vor dem Zivilstandsbeamten wird ergänzt durch ein „Ja“ (oder mehrere „Jas“) vor einem Zeremonienleiter, vor einer Zermonienleiterin. Viele Paare formulieren ihre Eheversprechen ganz individuell – den Morgenkaffee ans Bett zu bringen, ist ebenso wichtig wie das wortlose Einsammeln der Golfschläger nach einem Wutausbruch des Partners oder der bedingungslose Rückhalt in Veränderungen und schwierigen Zeiten.

Warum eine solche Zeremonie? – „Wir wollen unser Zusammensein besiegeln und zeigen, dass wir zusammengehören. Dazu wollen wir ein Fest feiern, das mehr ist als ein ‚rundes Geburtstagsfest‘.“ „Wir haben gemeinsam eine Menge durchgemacht, jetzt ist es Zeit, dass wir uns zu unserer Zusammengehörigkeit bekennen.“ „Wir haben schon nach der Verlobung gemerkt, dass ‚etwas anders ist‘, obwohl sich eigentlich gar nichts geändert hat. Wenn wir vor unseren Verwandten und Freunden ‚ja‘ sagen, dann hat das eine viel grössere Verbindlichkeit.“

In eine Zeremonie sind meist Rituale integriert: Ihr könnt mit euren Freunden und Verwandten Brot brechen und teilen, ihr könnt farbigen Sand in eine Glasvase schütten, ihr könnt ein Bild malen, ihr könnt über einen mit Blumen bestreuten Weg gehen oder euch mit Seifenblasen bepusten lassen, ihr könnt ganz klassisch Ringe tauschen oder, oder, oder.

Als Zeremonienleiterin begleite ich euch und eure Gäste durch die Rituale, die ihr für euch als stimmig empfindet. Und ich erzähle euch und eurem Gästen noch einmal eure Liebesgeschichte. Natürlich kann ich nur die Informationen verwenden, die ihr mir im Vorfeld gebt. Und natürlich erzähle ich nur das, wozu ich eure Erlaubnis habe. Und ihr? Ihr schaut zusammen mit euren Gästen auf die Geschichte, so wie ich sie als Aussenstehende sehe – als Märchen, als Reisebericht, als Theaterstück, als Volleyballmatch, als …. Ihr hört einmal mehr, was euch verbindet, was euch als Paar ausserordentlich und ausserordentlich stark macht. Ich wünsche euch, dass ihr daraus die Kraft schöpft, eure Geschichte weiterzuerzählen, weiterzuleben. Eure Geschichte, wie immer sie aussieht, hat einen einzigartigen Zauber. Und der kann glücklich machen.


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Geschichtenerfinder-Werkstatt für Kinder ab 5

Das Münsinger Ortsmuseum an der Schlossstrasse 13 zeigt vom 23. Oktober bis zum 24. April eine Sonderausstellung mit dem Titel «Zeitzeugen erzählen». Sarah Pfister und ihr Team haben viele Gegenstände und Bilder aus «alter Zeit» zusammengetragen, entstaubt, nach Themen sortiert und in den Räumen des Museums aufgebaut: Wir sehen ein Modell eines Butterfasses, ein richtiges, altes Korsett zum Schnüren, Tabakbüschel, kleine Apparate, mit denen man Zigaretten herstellt, und viele andere Dinge, von denen wir heute kaum mehr wissen, wozu sie gut waren.

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Es gibt auch etwas zu hören: Der ehemalige Journalist Fritz Lauber und der ehemalige Dorfarzt Hans Maurer haben seit 2004 viele, viele Gespräche mit alteingesessenen Münsingerinnen und Münsingern geführt. 30 Interviews können in der Ausstellung ganz oder auszugsweise angehört werden. Sicher wecken die Exponate und die Gespräche bei nicht ganz so jungen Besuchern Erinnerungen.

Aber welche Geschichten entstehen in den Köpfen der Kinder? Das Museum lädt bis zu zwölf Kinder ab fünf Jahren am 14. November um 14 Uhr zu einer Geschichtenerfinder-Werkstatt ein, die ich leiten darf. Wir werden uns von den Ausstellungsstücken inspirieren lassen: eine Heldin oder einen Helden für die Geschichte finden, einen Ort, wo er oder sie wohnt, einen Wunsch, der ihn von daheim forttreibt, … und vieles mehr, bis unser Held, unsere Heldin am Ende wieder zurückkehren und die heimatliche Welt ein kleines bisschen verändern.

Unsere Heldenreise wird ca. 2,5 Stunden dauern. Am Schluss präsentieren wir die Geschichte frei erzählt und mit selbst gemalten Bildern den Eltern, Grosseltern, Gotten, Göttis und allen anderen interessierten Gästen.

Dein Kind möchte mitmachen? – Meldet euch an unter 031 724 52 44 oder per E-Mail an info@museum-muensingen.ch.


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Kalevala – Liebeserklärung an ein merk-würdiges Buch

Seit mir im Jahr 2003 das Bestimmungsbuch „Die Nixen von Estland“ in die Hände fiel, bin ich verfallen! Man sagt, man sähe es mir nicht an, und ich danke brav fürs Kompliment. Verfallen aber bin ich … der Illustratorin und Zeichnerin Kat Menschik. Schon im Nixenbuch haben mich ihre Illustrationen geradezu weggepustet in ein wässriges, haariges, na ja, nixiges Traumland. 2009 sorgte sie dann dafür, dass die Bilder aus Murakamis Schlaf nicht nur in meinem Kopf, sondern auch vor meinen Augen erschienen und ich irgendwie nicht mehr ins Bett gehen wollte.

Seit ein paar Tagen nun: Kalevala, eine Sage aus dem Norden, nacherzählt von Tilman Spreckelsen, mit Illustration von, ja sicher, Kat Menschik. Der Adler auf dem Titel hat mich so eindringlich angesehen, dass ich gar nicht umhin konnte, das Buch zu kaufen. Zum Glück war das Wetter schlecht genug, um ohne Gewissensbisse drinnen zu bleiben, zu lesen, Bilder zu betrachten.

Kalevala

Ich folge dem Ich-Erzähler auf seiner Spurensuche nach einem Dichter, von dem ich bisher noch nie gehört hatte: Elias Lönnrot, dem sog. zweiten Vater der finnischen Sprache, dem, der im 19. Jahrhundert die finnische Volksdichtung aufschrieb und das finnische Nationalepos Kalevala verfasste. Immer wieder unterbricht der Erzähler den Bericht über seine Suche und seine Erlebnisse auf den Spuren Lönnrots, um die Kalevala nachzuerzählen.

Da wird im Norden wie im Süden Finnlands gelogen, gezaubert, gekämpft was das Zeug hält – um reich zu werden, um die Tochter einer Hexe zu freien, um einen Sohn wieder zum Leben zu erwecken. Übermenschliche Kräfte ringen miteinander, Gliedmaßen reißen ab, so viel Blut fließt, dass das bisschen Schweiß gar nicht auffällt.

Nicht nur die Geschichte fesselt mich, das Fremdartige, das Hin und Her, das es schwer macht, für einen der Helden Partei zu ergreifen. Nicht nur die Zeichnungen lassen mich immer wieder innehalten, um mir die Szenerie genau vorzustellen. Auch die Sprache hat ihren Reiz. Die Figuren sprechen nämlich mehr oder weniger so wie du und ich:

Dass ich dir Grobian eine Tochter gegeben habe, war der schlimmste Fehler meines Lebens, sagte Louhi. Glaubst du im Ernst, ich erlaube dir, die andere auch noch ins frühe Grab zu bringen? Lieber sähe ich sie zwischen den Kiefern des Riesenhechts im Totenfluss.
Und wie soll das gehen, Louhi? sagte Ilmarinen, da ich den Fisch doch längst für dich geangelt habe, falls du dich erinnerst. Weißt du was, ich frage sie einfach selbst. (S. 149)

Am Ende wird der große Kämpfer und Zauberer Väinämöinen nicht mehr gebraucht und fährt mit dem Schiff fort. Marjatta aber bekommt ein Kind, und die Geschichte seiner Geburt klingt fast wie die Weihnachtsgeschichte. Kurz und gut: Kalevala macht Lust auf mehr und Meer.

Kalevala, Verlag Galiani Berlin, ISBN 978-3-86971-099-0


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Bohnen-Alternative: 5 beste Sachen

Dina hat die Geschichte von der Frau erzählt, die sich jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in die linke Jackentasche steckte. Wenn sie tagsüber etwas Schönes sah, hörte, erlebte, nahm sie eine Bohne und steckte sie von der linken Tasche in die rechte. Am Abend setzte sich dann auf ihren Lieblingsplatz, holte eine Bohne nach der anderen aus der rechten Tasche, betrachtete sie und erinnerte sich an all das Gute und Schöne, das ihr während des Tages geschehen war.

Bohnen

Ich trage gern Kleider und Röcke, und die haben meistens keine Taschen. Also brauchte ich eine andere Möglichkeit, mich zu erinnern. Auf Facebook habe ich dann die Idee gefunden, jeden Tag die Dinge, für die man dankbar ist, auf einen Zettel zu schreiben und diese Zettel in einem Marmeladenglas zu sammeln. Ich habe ein Gurkenglas genommen, weil es größer ist. Aber auch das war ziemlich schnell voll und brauchte viel Platz im Regal.

Dann kam eine Therapeutin mit der Idee, jeden Tag die fünf besten Dinge, die mir passiert sind, in ein Heft zu schreiben. Fünf Sachen. Nicht mehr und nicht weniger. Die erste Aufzeichnung ist vom 10. April 2013. Gefreut habe ich mich damals unter anderem über Sonnenschein im Schlafzimmer.

Seither schreibe ich täglich und bin inzwischen beim vierten Heft. Manchmal scheint es schwer, fünf Sachen zu finden, manchmal mogele ich und schreibe mehr. Auf jeden Fall bringt mich dieses kleine Ritual jeden Abend zum Lächeln. Da schlafe ich gleich leichter ein.

Die Hefte liegen griffbereit neben meinem Schreibtisch. Manchmal blättere ich darin.  Am 31. Mai habe ich notiert: Fernseher ausgemacht, als es langweilig wurde. Am 19. September: Mit meinem Wissen über Katharina, die Große, angegeben – hat gut getan. Am 1. Februar: Viel Nicht.

Ganz oft muss ich grinsen, wenn ich mich an die kleinen Situationen erinnere. Oft fallen mir sogar die Dinge wieder ein, die ich an dem Tag NICHT aufgeschrieben habe. Kurz und gut: Das 5-beste-Sachen-Heft gehört zu den besten Errungenschaften in meinem Leben. Und du kannst es gerne nachmachen!