Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #159: Zeitmanagement

Nach außen ist alles toll: Meist werde ich vor den versprochenen oder vorgegebenen Terminen fertig. Auf dem Weg dorthin habe ich aber regelmäßig das Gefühl, ich könne, solle, müsse effizienter sein. Und dabei sind es nicht äußere Einflüsse, die mich ablenken, sondern irgendetwas in meinem Kopf. Es gibt gute Tage, da klappt’s mit der Effizienz und es gibt die anderen…


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Montagmorgen #156: Gastfreundschaft

Was macht eigentlich einen guten Gast aus? Und was verdient ein Mensch, der kein guter Gast ist? Na??? – Eine kleine Geschichte aus einem der vielen Frau-Wolle-Bücher illustriert das auf ziemlich radikale Weise.

In den letzten drei Wochen durfte ich Gast sein, ja, ich durfte quasi in ein fremdes Leben hineinrutschen. Ich durfte auf der Suche nach einem Handtuch und dem Staubsauger fremde Schränke öffnen. Ich durfte aus Gläsern trinken und von Tellern essen, die mir nicht gehören. Ich durfte ganz allein herausfinden, welcher Drehknopf welche Herdplatte einschaltet, und vieles mehr. Bei jeder dieser Entdeckungen ist mir aufgegangen, wie viel Vertrauen von Seiten meiner Gastgeberin ich gerade genieße: Ich darf all das!


Darum an dieser Stelle ganz öffentlich: Herzlichen Dank für das Vertrauen – an S. und an alle vergangenen und zukünftigen Gastgeber*innen, die mich gelehrt haben und lehren werden, vertrauensvoll zu nehmen!

Bern


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Montagmorgen #155: Nostalgie

Bern, Sonntagmorgen, Sonnenschein, Münsterplattform … und auf einmal sind die Erinnerungen an den Sommerabend vor 29 Jahren wieder da, als ich zum ersten Mal hier stand. Ich verstehe, warum ich mich damals in Bern verliebt habe. Ich sehe, dass es immer noch wunderschön hier oben ist. Und ich weiß, dass ich garantiert nicht hierher zurückkehren will. Das ist sehr beruhigend.


Kennst du solche Erinnerungen und Gedanken? Und was machst du damit?


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Montagmorgen #154: Zitternde Knie

Regelmäßig Neues auszuprobieren, ist ja eine tolle Sache. Ich habe am Samstag zum ersten Mal auf einem Stand-up-Paddelbrett gekniet. Die Aufstehversuche waren leider nicht von allzu viel Erfolg gekrönt, aber es werden sicher nicht die letzten Versuche gewesen sein. Die Frage ist doch, wie viel zittrige Knie ich aushalten und überwinden kann, um irgendwann sicher zu stehen. Das gilt nicht nur fürs Stand-up-Paddeln, sondern auch fürs „richtige Leben“. Wie viel hältst du aus? Und was machst du, wenn die Knie anfangen zu wackeln?


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Montagmorgen #142: Taktisch kluges Tempo

Manche Menschen finden, ich rede zu langsam. Andere finden, gerade mein langsames Sprechtempo helfe ihnen, ihre eigenen Gedanken zu sortieren und selbst langsamer und durchdachter zu reden. Wieder andere sagen mir, sie kennen niemanden, der/die so redet wie ich.

Ich habe mich daraufhin beim Reden beobachtet und gemerkt: Wenn ich nicht ganz sicher bin, wie meine Ausführungen weitergehen sollen, dann reduziere ich mein Sprechtempo. Sobald ich dann weiß, was ich sagen will, gebe ich wieder Gas.

Ab sofort mache ich das ganz bewusst … und – zack! – das Reden macht noch mehr Spaß als sonst.


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Montagmorgen #137: Pause

Keine Angst, die Montagmorgengeschichten gehen weiter. Aber ich werde in dieser Woche öfter bewusst Pausen machen. Warum, das erzähle ich in diesem Video. Vielleicht findest auch du einen Weg zu DEINER guten Pause?

Eine gute Woche für dich und alle um dich herum!


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Montagmorgen #136: Vorfreude

Die Sonne scheint, in Schleswig-Holstein öffnen die Geschäfte wieder, morgen um 14 Uhr habe ich ein Rendez-vous mit meiner Lieblingsfrisörin, und am Donnerstag erzähle ich online im Rahmen der Afterwork-Storys (http://afterworkstory.de/) bei den Sprechwerkern eine alte japanische Sage. Wenn das nicht Grund zur Vorfreude ist?!

Worauf freust du dich in dieser Woche? Und … möchtest du vielleicht beim Afterwork-Storytelling am Donnerstag, 11.3. um 19 Uhr dabei sein. Damit kommst du hin – ganz gratis (Meeting-ID: 878 9738 4824, Kenncode: 357917).

Eine gute Woche wünscht dir,
Roswitha


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Montagmorgen #115: Werbung für Nina

Seit ein Fotograf in Bern mich mal aufgefordert hat, mich beim Fotografiert-Werden auf eine Stuhllehne abzustützen, stehe ich ganz gern vor der Kamera. Seit ich Geschichten erzähle, ist es für mich eher schwierig, vor einer Kamera still zu stehen, was nicht so gut für die Ausbeute ist.

Tja, und nun sind meine Haare seit der letzten Fotosession kürzer geworden, eine andere Brille hab ich auch, die Falten sind ein bisschen tiefer … du weißt schon: Zeit für neue Bilder. Gerade rechtzeitig kam der Tipp von Christiane aus Basel (sic!), die mir eine Fotografin in Hamburg empfahl – Nina Grützmacher.

Da war ich letzte Woche, und das, was ich dir hier im Video erzähle, kann nur ganz rudimentär wiedergeben, was ich erlebt habe. Wenn DU neue Bilder brauchst, probiere es aus. Es lohnt sich garantiert!


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Montagmorgen #105: Erstmal verarbeiten

Meine Kollegin Karin Wedra (https://www.karinwedra.de/) hat letzte Woche einen Vortrag zum Personal Storytelling gehalten. Sie hat darauf hingewiesen, dass man zwar oft und gern persönliche, selbst erlebte Geschichten erzählen soll. Bei deren Auswahl sei allerdings Sorgfalt angebracht: Nur solche Geschichten seien geeignet, die man selbst gut verarbeitet habe und bei denen man sicher sein kann, dass die Emotionen beim Erzählen nicht hochkochen würden.

Genau das ist der Grund, warum ich am Montagmorgen oft KEINE Geschichte aus der unmittelbar vergangenen Woche erzähle, sondern eher eine, die schon etwas älter ist.

Ich wünsche dir, dass du diese Woche Geschichten erlebst, die dich bewegen, die du verarbeiten und dann irgendwann toll erzählen kannst!