Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Geschichten übers Schreiben, Erzählen, Heiraten. Und über Geschichten


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Montagmorgen #50: Nähe und Distanz

Die „Gänge“ in der Lübecker Altstadt sind Kleinode: Winzige Häuschen an schmalen Gängen, die sich hinter Einfahrten in ehemaligen Hinterhöfen verstecken. Die Häuser sind bunt bemalt, die Gänge liebevoll mit Blumen, Pflanzen, Tischen, Stühlen und Kunstwerken geschmückt, und ich habe jedes Mal, wenn ich dort bin, das Gefühl, ich betrete den privaten Raum anderer Menschen.
Mich erinnert das an Gespräche, die ich mit anderen führe – im beruflichen Kontext z. B. mit Hochzeitspaaren, denen ich ja sehr private Fragen stellen darf oder gar stellen muss, aber auch privat. Wie nah darf ich den Menschen treten? Wie intensiv darf ich in ihr Küchen-, Badezimmer- oder gar Schlafzimmerfenster schauen? Woran merke ich, ob näher kommen darf, näher kommen will?
Woran merkst du so etwas? Und was tust du, wenn jemand deine Grenze überschreitet? Hier gibt’s wieder ein paar neugierige Montagmorgenfragen für die kommende Woche.


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Montagmorgen #46: Co-Working bei der Kulturwoche

Musik, Malerei, Mündliches … die Wentorfer Kulturwoche vom 14. bis 23. Juni 2019 hat eine Menge zu bieten. Mit-Organisatorin Alexa Binnewies hatte eine ganz besondere Idee: Sie macht ihren Garten in dieser Woche bei schönem Wetter zum Co-Working-Space, und ich werde dort arbeiten.

Erzählen werde ich in dieser Woche übrigens auch. Wenn du Lust hast, Geschichten zu hören, komm doch am Donnerstag (20. Juni) um 19 Uhr ins oxhoft Weinlager an der Hauptstraße 6e und hör dir den Balladensch(w)atz an. Wir freuen uns auf dich.


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Montagmorgengeschichte #42: Biografisches Erzählen

„Wie’s drinnen aussieht, geht niemand was an!“ – Das glaube ich nicht. Und darum möchte ich noch besser lernen, wie man seine eigene Biografie in gute Geschichten verwandelt. Personal Storytelling! Zum Glück kenne ich jemanden, die diese Fähigkeiten vermitteln kann, und diese Person – Karin Wedra von den Sprechwerkern – kommt im Oktober für einen Workshop nach Hamburg. Die zwei Lerntage richten sich an Erzählerinnen und Erzähler und alle, die besser sagen möchten, was sie zu sagen haben.

Bist du auch dabei? Ich meine, selbst wenn du weiter weg wohnst … Eine kleine Städtereise zum Tag der Deutschen Einheit mit einem schicken Stadtbummel am Freitag und dem Kurs am Samstag und Sonntag – das klingt doch wirklich nach einem guten Plan. Wenn du mehr wissen möchtest, schreib mir oder ruf mich an. Hier ist erst einmal das Wichtigste in Kürze:

  • Thema: Biografisches Erzählen
  • Termin: 5. und 6. Oktober 2019, jeweils 10 bis 17 Uhr
  • Ort: Magnus Hirschfeld Centrum, Hamburg, Borgweg 8
  • Referentin: Karin Wedra, die Sprechwerker
  • Teilnehmerzahl: Max. 20
  • Anmeldeschluss: 1. September 2019
  • Kosten pro Person: 215 Euro, inkl. Kaffee, Tee, Wasser
  • Infos/Anmeldung: So rasch wie möglich bei mir – 0172 211 94 82, r.menke@roswithamenke.de


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Montagmorgengeschichte. Die fünfunddreißigste.

Einer Freundin scheint es unmöglich, ihr Haus zu verkaufen: Da sind doch so viele Sachen drin, und die haben alle eine Geschichte. Auf einmal spüre ich in meinem Leben, welche Sachen mir welche Geschichten erzählen. Und entdecke Erstaunliches. Welche Geschichten hörst du von den Dingen in deiner Umgebung?


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Montagmorgengeschichte. Die dreiunddreißigste.

Schreiben – das war lange Jahre MEIN Thema. Vor zwanzig Jahren habe ich den ersten Schreibkurs für andere gegeben. Irgendwann hat das Erzählen das Schreiben überholt. Das Schreiben ist in den Hintergrund getreten – zumindest das private. Aber jetzt … hör selbst:

Meine Termine, also Erzählauftritte, Traureden, Kurse, findest du übrigens auf meiner Webseite unter „Termine“.


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Montagmorgengeschichte. Die Zweiunddreißigste.

Die einen sagen, es sei einfach Zufall; die anderen glauben fest daran, dass das Universum mitspielt: Wenn nämlich Dinge synchron passieren – du klopfst hier an, und dort geht eine Tür auf, fast gleichzeitig. Mir ist das letzten Freitag passiert, und, ja, ich glaube ans Universum. Drum klopfe ich gleich auch bei dir an und frage dich: Kennst du spannende Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit mir im Gespräch herausfinden würden, wo und wie Geschichten IN Ihrem Unternehmen und außerhalb weiterhelfen würden? Und wenn ja, gibst du mir oder ihnen einen Kontakttipp?

Die Synchronitätsgeschichte vom letzten Freitag hörst du hier:


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Montagmorgengeschichte. Die Sechsundzwanzigste.

Nichts zu machen – es geht immer noch um Story the Future. Ich habe in der vergangenen Woche mehrere Stunden lang Interviews gehört, an einem interaktiven Workshop teilgenommen und an einer riesigen Diskussion. Einen Workshop habe ich leider verpasst und freue mich, ihn immerhin nachhören zu können. Das alles – also, außer den Live-Dingen – kannst du auch noch machen: Auf www.storythefuture.com gehen, den All-Access-Pass kaufen, und dann stehen dir die Videos bis Ende Juni zur Verfügung.

Eine Erkenntnis der letzten Woche, vor allem aus dem Interview mit Chené Swart: Es kommt aufs Wort an, und es ist wichtig, dass ich meinen Gesprächspartnern „ihr Wort“ lasse. Wenn du magst, hör rein …