Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Weil da was flackern muss

Roll-ups, Fotobücher, Tücher, Kerzen, Trockenblumen, Schleifen … auf der Hochzeitsmesse in Neumünster waren etliche kreative Standgestaltungen zu entdecken. Aber warum kann ich mich nicht an Bildschirme, Leinwände, bewegte Bilder erinnern? Vielleicht waren keine da? Vielleicht haben die Menschen sich zu sehr bewegt?

Mein Bruder jedenfalls ist – unter anderem – Messebauer, und er ist sicher, dass sich auf einem Stand auch Bilder bewegen müssen. Mein derzeitiges Traurednerinnen-Video zeigt jedoch nur mich beim Reden. Ziemlich uninformativ, wenn man den Ton ausschaltet, und mit Ton vermutlich unendlich lästig für mich und die Standnachbarn. Also habe ich in den freigegebenen Bildern vergangener Zeremonien gekramt und informative, bewegende Bilder und Texte zusammengebaut. Tonlos fürs Erste. Was meinst du?


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Montagmorgen #68: Spionin oder Undercover

Diese Montagmorgengeschichte handelt nur scheinbar von der Hochzeitsmesse Herz an Herz in Neumünster. Eigentlich geht es darum, wie ich in die Welt gehe: Als das, was ich (im Moment) bin, oder in einer anderen Rolle, versteckt hinter einer Fassade. Meine gestrigen Erfahrungen als „erklärte Spionin“ haben mir jedenfalls viele gute, offene Gespräche und Erkenntnisse gebracht. Ich habe Ideen und Inspirationen bekommen, die niemand mit mir geteilt hätte, wenn ich in der Rolle der Pseudo-Braut oder Pseudo-Brautmutter aufgetaucht wäre. Ich habe „blonde“ Fragen stellen können und ganz offene Antworten erhalten. Ich habe gelernt. Danke darum allen „Lehrerinnen und Lehrern“, die ich gestern beobachten durfte.

Die schicke Karikatur stammt übrigens von Bianca Stuck. Und mein Hinweis am Ende des Videos bezieht sich auf die Erzählkunstveranstaltung Lametta-Alarm am Donnerstag, 21. November, 19.30 Uhr im Kulturzentrum SerrahnEINS, Serrahnstraße 1 in Hamburg-Bergedorf. Du kannst deine Karten im Vorverkauf bestellen. Ich freu mich auf dich!


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Montagmorgen #54: Was bleibt?!

Gleich drei Themen habe ich heute für dich: die Komfortzone, aus der ich auch in dieser Woche wieder heftig herauskatapultiert wurde, den random act of kindness, der überhaupt nicht so-o-o random war, und die Frage, was von einer Trauzeremonie bleibt.

Falls du dich wunderst, vor welchem Hintergrund ich diese kleine Geschichte erzähle, verrate ich es gern: Ich bin im Zimmer Nr. 1 in der Chasa Parli in Sta. Maria im Val Müstair- Wenn du also mal einen Ort suchst, wohin du dich zurückziehen, schreiben, nachdenken, Neues konzipieren möchtest – bitte hier! Bei Micha und Tim bist du prima aufgehoben.