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Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #100: Zwischen Komfort und Panik

Meine Freundin Karin Tscholl, die wunderbare Märchenerzählerin aus Igls bei Innsbruck, erklärt in Workshops gern, es gebe die Komfortzone, in der man nicht so viel lernt, die Lernzone, die sich nicht ganz bequem anfühlt, aber Lernen ermöglicht, und die Panikzone, wo man sich weder gut fühlt noch etwas lernt.

Ich stolpere ja gern man aus der Komfortzone heraus, oft unbeabsichtigt. Dann muss ich zusehen, dass ich vor dem Abgleiten in die Panik doch noch etwas lerne. Wenn es klappt, tun sich erstaunliche Möglichkeiten auf: Begegnungen, Erkenntnisse, Erfahrungen. Das ist schön.

Nicht so schön ist das Erschrecken, wenn ich plötzlich merke, dass ich nicht nur die Komfortzone hinter mir gelassen habe, sondern schon mit beiden Füßen in der Panikzone stehe. Würde es helfen, Schilder aufzustellen, sozusagen die Zonengrenzen zu markieren? – Ich hab da ne Theorie. Was meinst du?