Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #108: Lernen?

Wenn es ums Lernen geht, bin ich einigermaßen unsystematisch. Ich lasse das, was zu lernen ist genau wie das, was ich gerne lernen möchte, auf mich zu kommen und sehe dann zu, das Gelernte sinnvoll anzuwenden. Ein Teil von mir meint aber, ich solle das Ganze doch bitte systematischer und – vor allem – gründlicher angehen. Was meinst du?

Den Blog, den ich im Video erwähne, findest du übrigens hier: www.schulesocialmedia.com.


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Montagmorgen #105: Erstmal verarbeiten

Meine Kollegin Karin Wedra (https://www.karinwedra.de/) hat letzte Woche einen Vortrag zum Personal Storytelling gehalten. Sie hat darauf hingewiesen, dass man zwar oft und gern persönliche, selbst erlebte Geschichten erzählen soll. Bei deren Auswahl sei allerdings Sorgfalt angebracht: Nur solche Geschichten seien geeignet, die man selbst gut verarbeitet habe und bei denen man sicher sein kann, dass die Emotionen beim Erzählen nicht hochkochen würden.

Genau das ist der Grund, warum ich am Montagmorgen oft KEINE Geschichte aus der unmittelbar vergangenen Woche erzähle, sondern eher eine, die schon etwas älter ist.

Ich wünsche dir, dass du diese Woche Geschichten erlebst, die dich bewegen, die du verarbeiten und dann irgendwann toll erzählen kannst!


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Montagmorgen #104: wissen, denken, tun

Vor zwei Wochen habe ich versprochen, dass ich erzählen würde, wie denn der Präsentationskurs war, den ich in München gegeben habe. Jetzt halte ich das Versprechen: lehrreich war´s, für alle Beteiligten. Interessant fand ich, dass für die Teilnehmer*innen das Thema „Publikum“ so interessant war. Die Überlegung, was denn die Zuhörenden nach der Präsentation wissen, denken und tun sollten, die schien ungewohnt. In meinen Kursen sind Übungen dazu immer präsent – egal, ob es ums Präsentieren oder ums Schreiben geht. Vielleicht hast du Lust, in dieser Woche mal darüber nachzudenken?


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Montagmorgen #102: Das erste Präsentationstraining

Vor über einem Jahr habe ich hier versprochen, ein Präsentationstraining für Techniker mit Storytelling-Elementen zu konzipieren. Morgen und übermorgen findet es statt, bei einem meiner Lieblingskunden. Ich bin ganz schön aufgeregt …


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Montagmorgen #101: Das harte Wort „du musst“

Wenn ich mir einrede, etwas tun zu WOLLEN, fällt es mir dann leichter, als wenn ich es einfach nur tun MUSS? Meine Mutter war davon fest überzeugt, und bei mir hat die Technik zumindest in der Schulzeit ganz gut funktioniert.

Als Erwachsene nehme ich mir heraus, selbst zu entscheiden, was ich tun „muss“ und was ich will. Mit erstaunlichen Konsequenzen…


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Montagmorgen #100: Zwischen Komfort und Panik

Meine Freundin Karin Tscholl, die wunderbare Märchenerzählerin aus Igls bei Innsbruck, erklärt in Workshops gern, es gebe die Komfortzone, in der man nicht so viel lernt, die Lernzone, die sich nicht ganz bequem anfühlt, aber Lernen ermöglicht, und die Panikzone, wo man sich weder gut fühlt noch etwas lernt.

Ich stolpere ja gern man aus der Komfortzone heraus, oft unbeabsichtigt. Dann muss ich zusehen, dass ich vor dem Abgleiten in die Panik doch noch etwas lerne. Wenn es klappt, tun sich erstaunliche Möglichkeiten auf: Begegnungen, Erkenntnisse, Erfahrungen. Das ist schön.

Nicht so schön ist das Erschrecken, wenn ich plötzlich merke, dass ich nicht nur die Komfortzone hinter mir gelassen habe, sondern schon mit beiden Füßen in der Panikzone stehe. Würde es helfen, Schilder aufzustellen, sozusagen die Zonengrenzen zu markieren? – Ich hab da ne Theorie. Was meinst du?


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Montagmorgen #97: Coworkland (und nicht Corona!)

Seit rund 10 Tagen steht der Coworkland-Container hier in Wentorf auf dem Casinopark. Eine Woche mit vielen Begegnungen, Vorträgen und Diskussionen liegt hinter uns. Selten war mir abends so klar, was ich in mein „Lerntagebuch“ eintragen kann, wie in der letzten Woche.

Wie wäre es, wenn auch du in dieser und den nächsten beiden Wochen dabei bist? Live im Casinopark, beim Livestream oder nachher zum Video-Gucken.

Hier ist das Programm der nächsten Tage:

Montag, 8. Juni, 11.30–12.30 Uhr Fitness-Stunde für berufstätige Mütter und ihre Kinder mit Sarah Söldner von der Familienwiege. Bitte pro Person eine Yogamatte und einen Luftballon mitbringen.

Montag, 8. Juni, 19.30–21.00 Uhr Vortrag, Austausch und praktische Übungen „Sehnsucht nach Verbundenheit“: Zugänge zu Sinn, Wissen und Kraft mit Frank Puckelwald.

Dienstag, 9. Juni, 19.30–21.00 Uhr Vortrag, Diskussion: „Storytelling im Business“: Tipps fürs Geschichten Erzählen im Geschäft mit Roswitha Menke, Trainerin und Erzählerin.

Mittwoch, 10. Juni, 19.30–21.00 Uhr Vortrag und Workshop „Coworking in Wentorf – wie soll es werden?“: Synergien, Möglichkeiten und Potenziale mit Jule Lietzau, Coworkland e.G. Donnerstag,

11. Juni, 19.30–21.00 Uhr Vortrag „Dörpsmobil – Mobilität ohne eigenes Auto“: mit Timo Wiemann, Koordinierungsstelle für elektromobiles Car- und Bikesharing in Schleswig-Holstein.

Donnerstag, 11. Juni, 18.00–19.00 Uhr Gemeinsames Singen mit der Band Shalom. Wer nicht singen mag, darf auch hinhören. Findet nur bei trockenem Wetter draußen und selbstverständlich mit gebührendem Abstand zwischen den Singenden statt. Mit Anmeldung an anmeldung@wentorf-gestalten.de.

Freitag, 12. Juni, 15.00-18.00 Uhr KalliArt-Nachmittag – Kennenlernen und Ausprobieren der Kalligrafie und des Letterings mit der KalliGraphikerin Antje Stapelfeldt. Materialspende erbeten

Freitag, 12. Juni, 15.00 Uhr Mr. X – das ziemlich rasante Verfolgungsspiel durch Wentorf. Mit Lina und Mitstreiter*innen. Ein Handy zu haben, ist von Vorteil aber nicht Bedingung. Treffpunkt 14.50 Uhr an der unteren Terrasse vom CoWorkLand-Container.

#coworklandwentorf


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Montagmorgen #94: Lernen

In letzter Zeit erwische ich mich des Öfteren dabei, dass ich von Dingen erzähle, die ich kann. Und manchmal frage ich mich, wann ich das, von dem ich gerade erzähle, eigentlich gelernt habe.

Timothy Gallway, den du vielleicht als Autor der „Inner Game“-Bücher kennst, schreibt in seinem Buch „INNER GAME COACHING: Warum Erfahrungen der beste Lehrmeister sind„, dass wir unsere Arbeit nur dann interessant finden, wenn wir dabei etwas lernen. Ich führe, seit ich das weiß, eine Art Lerntagebuch, und staune beim Blättern oft, wann ich was gelernt, erfahren oder wieder erinnert habe.

Am kommenden Donnerstag (21. Mai – Himmelfahrt) kannst du etwas lernen: Hör zu, wenn ich die chinesische Version des „Teufels mit den drei goldenen Haaren“ erzähle – gar nicht teuflisch, sondern eine Himmelfahrt. Das Ganze live online im Rahmen der Geschichten-Mittagspausen im Café The Vintage in Reinbek. Fünf Mittagspausen bekommst du schon für 27 Euro. Melde dich einfach per E-Mail bei mir an, dann bekommst du deine Rechnung und natürlich jede Woche den Zoom-Link zur Geschichten-Mittagspause.


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Montagmorgen #86: Vertrauen und mehr

Vielleicht erinnerst du dich: Am 26. April 1986, also vor fast 34 Jahren, explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. Zwei Wochen später, es war aller-schönstes Mai-Wetter, kam die Quasi-Ausgangssperre: Kinder durften nicht auf der Wiese, im Sandkasten, überhaupt draußen spielen. Mein Sohn war knapp vier, ich lebte mit ihm allein und hatte mich kurz vorher als Programmiererin selbstständig gemacht.

In der heutigen Montagmorgengeschichte erzähle ich, was ich dabei gelernt habe. Ganz wichtig, damit keine Missverständnisse aufkommen: Mein Sohn hat KEINEN SCHUSS! Er ist das Beste, was mir passieren konnte, und eigentlich hätte ich ihn in dieser Woche besucht. Tja, ist nun leider nicht :(.

Ich wäre allerdings auch nicht NUR wegen meines Sohnes in die Schweiz gereist. Ich hätte dort einen Schreibkurs gegeben. Der findet nun online statt, am kommenden Samstag. Wenn du dabei sein möchtest, schau hier rein und melde dich gern an: https://www.zeremonien-akademie.ch/events/worter-finden-und-geschichten-schreiben-2. Ich freu mich auf dich!


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Montagmorgen #74: Fast ein Jahresrückblick

Natürlich könnte ich eine Geschichte von Abschied und Neuanfang erzählen – es gibt ja so viele Märchen und Erzählungen, die sich mit diesem Thema befassen. Dabei war doch mein 2019 voll von Abschieden, Neuanfängen, Begegnungen und Veränderungen. Im Schnelldurchlauf erzähle ich dir heute, was in diesem Jahr in meinem Leben wichtig war. Ohne Greta, Andrea, AKK. Ohne Plastik und Klimawandel. Auch wenn diese Menschen und Dinge meinen Alltag und viele Entscheidungen beeinflusst haben. Darüber reden andere. Ich mag es, auf die Menschen und Dinge in meiner Nähe zu schauen. Und ich freue mich, dass ich tatsächlich für alles dankbar bin, was mir begegnet ist. Schön, dass du mir in diesem Jahr zugeschaut und zugehört hast. Danke dafür und alles Gute für 2020!