Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #154: Zitternde Knie

Regelmäßig Neues auszuprobieren, ist ja eine tolle Sache. Ich habe am Samstag zum ersten Mal auf einem Stand-up-Paddelbrett gekniet. Die Aufstehversuche waren leider nicht von allzu viel Erfolg gekrönt, aber es werden sicher nicht die letzten Versuche gewesen sein. Die Frage ist doch, wie viel zittrige Knie ich aushalten und überwinden kann, um irgendwann sicher zu stehen. Das gilt nicht nur fürs Stand-up-Paddeln, sondern auch fürs „richtige Leben“. Wie viel hältst du aus? Und was machst du, wenn die Knie anfangen zu wackeln?


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Montagmorgen #149: Blamiere dich …

Mein Autoradio war kaputt. Nix zu hören, auf dem Bildschirm hielt sich konstant das Symbol für „stumm“. Die Werkstatt, die ich nach dem ersten Schrecken aufsuchte, hatte am frühen Samstagmorgen noch geschlossen, und so habe ich doch selbst die Bedienungsanleitung zu Rate gezogen.

Klar ist: Ich hätte mich, wäre ein Techniker vor Ort gewesen, ordentlich blamiert. Mein Freund Franz behauptet ja, man solle sich täglich blamieren, um nicht Gefahr zu laufen, überheblich zu werden. Drum bekenne ich mich hier zu dieser Fast-Blamage und wünsche eine vergnügliche Woche mit vielen Gelegenheiten, sich zu blamieren, und viel Geschick, die Blamage zu umschiffen.


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Montagmorgen #146: Nicht fertig werden

Ich solle, sagte mein Vater, doch erstmal eine Sache fertig machen, bevor ich die nächste anfange. Zum Glück habe ich nicht auf ihn gehört und habe auch heute x Projekte gleichzeitig. Austin Kleon, der Autor von „Alles nur geklaut“ sagt, genau das helfe der Kreativität. Also … los!!

Die Buchdetails:

Titel: Alles nur geklaut
Autor/en: Austin Kleon

ISBN: 344239256X
EAN: 9783442392568
10 Wege zum kreativen Durchbruch – Am Puls der Zeit – New York Times Bestseller -.
Originaltitel: Steal like an Artist.
Übersetzt von Patrick Hutsch
Mosaik Verlag

… übrigens passt diese Erkenntnis zu den Fragen, die ich am 26. Oktober 2020 in der Montagmorgengeschichte #117 gestellt habe.


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Montagmorgen #140: Das Jammerfenster

An diesem Ostermontagmorgen zunächst die drei Links, bei denen sich weitere ganz unterschiedliche Videos verstecken:

Dazu gibt’s eine kleine Geschichte, die mir eine Kollegin vor vielen Jahren erzählt hat: Sie hat der Trauer über den untreuen (Ex-)Liebsten ganz bewusst ein Zeitfenster eingeräumt. Das funktioniert sicher nicht bei jedem Verlust, aber in einer Zeit, in der Jammern und Schimpfen fast zum guten Ton gehören, könnte diese Technik hilfreich sein.


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Montagmorgen #130: Wettstreit?

Ich hatte tatsächlich gedacht, ich sei – vielleicht altersbedingt – aus dem Wettstreitmodus ausgeschieden. So etwas brauche ich doch nicht mehr. Dachte ich. Bis ich mich dabei erwischte, dass ich beim Sprachenlernen mit der App auf deren „Spiel“ mit dem Wettstreit eingestiegen bin.

So lasse ich mich extrinsisch (heißt das so?) motivieren – schadet ja nichts. Wie sieht das bei dir aus?


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Montagmorgen #124: Lernen … und Technik

Bis ich mich zu einem Seminar oder einer Ausbildung aufraffe, dauert es meist eine Weile. Jetzt war es wieder so weit: „Wie werde ich fit für die Webcam?“ – Das interessiert mich und dich als Montagmorgengeschichtengucker*in ganz besonders. In der Praxis habe ich festgestellt, dass ich noch viele, viele Meilen von ausreichender Qualität entfernt bin. Ich weiß auch nicht so genau, warum das Mikrofon neuerdings so hässliche Ratter-Geräusche produziert. Dafür weiß ich, wonach ich suchen muss, um besser zu werden.
Und DU – du darfst dir was wünschen: Welche Verbesserungen – optisch, akustisch und inhaltlich – möchtest du denn im nächsten Jahr bei den Montagmorgengeschichten erleben?


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Montagmorgen #108: Lernen?

Wenn es ums Lernen geht, bin ich einigermaßen unsystematisch. Ich lasse das, was zu lernen ist genau wie das, was ich gerne lernen möchte, auf mich zu kommen und sehe dann zu, das Gelernte sinnvoll anzuwenden. Ein Teil von mir meint aber, ich solle das Ganze doch bitte systematischer und – vor allem – gründlicher angehen. Was meinst du?

Den Blog, den ich im Video erwähne, findest du übrigens hier: www.schulesocialmedia.com.


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Montagmorgen #105: Erstmal verarbeiten

Meine Kollegin Karin Wedra (https://www.karinwedra.de/) hat letzte Woche einen Vortrag zum Personal Storytelling gehalten. Sie hat darauf hingewiesen, dass man zwar oft und gern persönliche, selbst erlebte Geschichten erzählen soll. Bei deren Auswahl sei allerdings Sorgfalt angebracht: Nur solche Geschichten seien geeignet, die man selbst gut verarbeitet habe und bei denen man sicher sein kann, dass die Emotionen beim Erzählen nicht hochkochen würden.

Genau das ist der Grund, warum ich am Montagmorgen oft KEINE Geschichte aus der unmittelbar vergangenen Woche erzähle, sondern eher eine, die schon etwas älter ist.

Ich wünsche dir, dass du diese Woche Geschichten erlebst, die dich bewegen, die du verarbeiten und dann irgendwann toll erzählen kannst!


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Montagmorgen #104: wissen, denken, tun

Vor zwei Wochen habe ich versprochen, dass ich erzählen würde, wie denn der Präsentationskurs war, den ich in München gegeben habe. Jetzt halte ich das Versprechen: lehrreich war´s, für alle Beteiligten. Interessant fand ich, dass für die Teilnehmer*innen das Thema „Publikum“ so interessant war. Die Überlegung, was denn die Zuhörenden nach der Präsentation wissen, denken und tun sollten, die schien ungewohnt. In meinen Kursen sind Übungen dazu immer präsent – egal, ob es ums Präsentieren oder ums Schreiben geht. Vielleicht hast du Lust, in dieser Woche mal darüber nachzudenken?


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Montagmorgen #102: Das erste Präsentationstraining

Vor über einem Jahr habe ich hier versprochen, ein Präsentationstraining für Techniker mit Storytelling-Elementen zu konzipieren. Morgen und übermorgen findet es statt, bei einem meiner Lieblingskunden. Ich bin ganz schön aufgeregt …