Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #94: Lernen

In letzter Zeit erwische ich mich des Öfteren dabei, dass ich von Dingen erzähle, die ich kann. Und manchmal frage ich mich, wann ich das, von dem ich gerade erzähle, eigentlich gelernt habe.

Timothy Gallway, den du vielleicht als Autor der „Inner Game“-Bücher kennst, schreibt in seinem Buch „INNER GAME COACHING: Warum Erfahrungen der beste Lehrmeister sind„, dass wir unsere Arbeit nur dann interessant finden, wenn wir dabei etwas lernen. Ich führe, seit ich das weiß, eine Art Lerntagebuch, und staune beim Blättern oft, wann ich was gelernt, erfahren oder wieder erinnert habe.

Am kommenden Donnerstag (21. Mai – Himmelfahrt) kannst du etwas lernen: Hör zu, wenn ich die chinesische Version des „Teufels mit den drei goldenen Haaren“ erzähle – gar nicht teuflisch, sondern eine Himmelfahrt. Das Ganze live online im Rahmen der Geschichten-Mittagspausen im Café The Vintage in Reinbek. Fünf Mittagspausen bekommst du schon für 27 Euro. Melde dich einfach per E-Mail bei mir an, dann bekommst du deine Rechnung und natürlich jede Woche den Zoom-Link zur Geschichten-Mittagspause.


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Montagmorgen #90: 12 Uhr in Reinbek

Ab Donnerstag, 7. Mai verschönern Andrea Pankow vom Café The Vintage in Reinbek und ich deine Mittagspause. Jeden Donnerstag um 12 Uhr mittags „gehe ich live“ im Vintage: Ich erzähle eine Geschichte, rezitiere ein Gedicht oder lese etwas vor – immer inspiriert von den schönen, leckeren Dingen, die Andrea in ihrem Laden verkauft.

Für 27 Euro erhältst du dein Live-Mittagspausenpaket, d. h. ich schicke dir an fünf aufeinanderfolgenden Wochen die Zugangsdaten zum Erzählraum, du loggst dich ein und bist dabei. Schreib ein E-Mail an Roswitha (r.menke@roswithamenke.de) und sei dabei. Wir freuen uns!


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Montagmorgen #85: Das geht vorbei

Falls du es noch nicht mitbekommen hast: Der Erzählkunstabend „Der Schimmel ohne Kopf“ am kommenden Donnerstag (19. März 2020) ist abgesagt. Darum erzähle ich heute eine andere Geschichte und hoffe, sie macht dir in diesen harten Zeiten ein bisschen Mut.

Das Zitat von Emmanuel Macron, das ich erwähne, findest du hier: https://www.freitag.de/autoren/reinhardt-gutsche/macron-geht-an-s-eingemachte-1?fbclid=IwAR0I6P7JaXTS5K221OEQUpAmeDOa6_sgOlseRTfdVxobgmP6L-9gqLwGwYE.

Das Original befindet sich hier: https://www.elysee.fr/emmanuel-macron/2020/03/12/adresse-aux-francais (abgerufen am 15. März 2020). Meine Frage bleibt: Wer sind „wir“, und was für ein „wir“ wollen wir denn?


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Montagmorgen #83: Storytelling – die andere Perspektive

Vorletzte Woche habe ich bei Karin Tscholl (Frau Wolle, https://www.frauwolle.at) gelernt, noch besser, stärker, klarer aus meinen Geschichten zu leuchten. Was für Erzählkunst gilt, gilt noch mehr für autobiografische Geschichten, mit denen du im beruflichen Kontext „wirken“ möchtest.

Hier ist meine Lieblingsübung aus dem Seminar, die auch für Biografie-Geschichten ganz hervorragend geeignet ist.


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Montagmorgen #71: Die Schneekönigin

Adventszeit ist Geschichtenzeit. Eine Unterhaltung mit meiner Kollegin und Freundin Frau Wolle hat mich inspiriert, ein paar Pfund Moral aus einem lothringischen Märchen herauszunehmen. Was dabei herausgekommen ist, kannst du hier hören. Hier noch einmal die im Video erwähnte Quellenangabe der ursprünglichen Geschichte: „Nach mündlicher Erzählung von Luise Portmann (Winter 1938/39). Aus: Lothringer Volksmärchen, gesammelt und hrsg. von Angelika Merkelbach-Pinck, Kassel 1940, S. 36-38.“ Bärenreiter-Verlag, Kassel.


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Montagmorgen #65: Groß denken … und handeln

Mach dich auf was gefasst: Heute erzähle ich dir drei Geschichten. Sie passen einfach alle so prima zum Thema, und vielleicht helfen sie auch dir, ins Handeln und Umsetzen zu kommen. Darum geht´s:
  1. Wie die Messe „Wentorf Aktiv“ aus einer Idee entstanden ist und in weniger als sechs Monaten Realität wurde. Guck mal hier: http://www.wiw-Wentorf.de/Messe
  2. Warum ich dank meines groß denkenden Bruders auf dieser Messe einen „richtigen“ Stand habe und kein Möbelsammelsurium aus meiner Wohnung. Wenn du auch so einen klugen, kreativen Berater suchst, schau doch mal hier vorbei: www.wvs.de
  3. Wie ich durch ein Buch verstanden habe, was „Erzähler ohne Grenzen“ mit Märchen bewirken: https://www.erzaehlverlag.de/2019/10/14/schlüsselgeschichten-von-erzähler-ohne-grenzen/. Falls du noch ein kluges, inspirierendes Weihnachtsgeschenk suchst, wirst du hier fündig.


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Montagmorgen #58: (Falsche) Bilder im Kopf

Am 22. und 23. Februar 2020 wird die Märchenerzählerin Karin Tscholl alias Frau Wolle in Hamburg einen Workshop für Erzählerinnen und Erzähler leiten, Titel: „Sein Licht auf den Scheffel stellen“.
Was aber ist eigentlich ein Scheffel? – Ich war ganz sicher, es zu wissen. Doch dann stellte ich fest, dass es in meinem Kopf bloß eine Bilderflut zu diesem Begriff gibt, die mit der tatsächlichen Wortbedeutung nichts zu tun hat. Inzwischen kenne ich die Wortbedeutung, und doch: Die Bilder im Kopf bleiben. Und darin könnte die Magie beim Geschichtenerzählen liegen …

Infos zum Workshop findest du in wenigen Wochen an dieser Stelle. Oder frag mich schon jetzt per Telefon oder E-Mail!


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Montagmorgengeschichte #40 -Alles neu macht der Mai?

Nie, nie, nie wollte ich Märchenerzählerin sein. Und dann haben sich die Märchen doch in mein Repertoire eingeschlichen. Herzlich willkommen, liebe Märchen! Was hat sich in dein Leben eingeschlichen und gehört jetzt ganz selbstverständlich dazu?

Interessiert dich „meine“ Kombination aus Märchen, Weisheitsgeschichten, Literatur und Sagen? Dann komm doch zum Zuhören am Donnerstag, 9.5.19 um 19.30 Uhr ins Café the Vintage in Reinbek. Ich freu mich drauf!


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Montagmorgengeschichte. Die Vierunddreißigste.

Letzte Woche ist viel passiert; die Auswahl der Geschichte für den heutigen Morgen fällt mir schwer. Aus marketingtechnischen Gründen sollte ich erzählen, dass ich am Mittwoch und Donnerstag in de Gode Stuv in Radbruch bei Lüneburg meinen „Balladensch(w)atz“ erzähle. Aber passt das hierher? … Na klar, es geht doch drum, Brücken zu bauen. Oder etwa nicht?!

Wenn Märchen auf Poetry Slam treffen, geschieht etwas Merkwürdiges. Mir schien am letzten Samstag in Kulturrösterei in Lübeck der Slam poetischer als sonst, und die Märchen wirkten auf mich, als hätten sie sich ganz entschieden aufgemacht in die Moderne und würden – vielleicht – deutlicher als sonst zu uns sprechen. Die beiden Genres hatten einander und uns etwas zu sagen. Ich wünsche mir, dass das auch beim Storydinner in de Gode Stuv diese Woche passiert und dass die alten Balladen und meine daraus entstandenen Geschichten einander – und den Zuhörerinnen und Zuhörern – etwas zu sagen haben.