Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #101: Das harte Wort „du musst“

Wenn ich mir einrede, etwas tun zu WOLLEN, fällt es mir dann leichter, als wenn ich es einfach nur tun MUSS? Meine Mutter war davon fest überzeugt, und bei mir hat die Technik zumindest in der Schulzeit ganz gut funktioniert.

Als Erwachsene nehme ich mir heraus, selbst zu entscheiden, was ich tun „muss“ und was ich will. Mit erstaunlichen Konsequenzen…


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Montagmorgen #86: Vertrauen und mehr

Vielleicht erinnerst du dich: Am 26. April 1986, also vor fast 34 Jahren, explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. Zwei Wochen später, es war aller-schönstes Mai-Wetter, kam die Quasi-Ausgangssperre: Kinder durften nicht auf der Wiese, im Sandkasten, überhaupt draußen spielen. Mein Sohn war knapp vier, ich lebte mit ihm allein und hatte mich kurz vorher als Programmiererin selbstständig gemacht.

In der heutigen Montagmorgengeschichte erzähle ich, was ich dabei gelernt habe. Ganz wichtig, damit keine Missverständnisse aufkommen: Mein Sohn hat KEINEN SCHUSS! Er ist das Beste, was mir passieren konnte, und eigentlich hätte ich ihn in dieser Woche besucht. Tja, ist nun leider nicht :(.

Ich wäre allerdings auch nicht NUR wegen meines Sohnes in die Schweiz gereist. Ich hätte dort einen Schreibkurs gegeben. Der findet nun online statt, am kommenden Samstag. Wenn du dabei sein möchtest, schau hier rein und melde dich gern an: https://www.zeremonien-akademie.ch/events/worter-finden-und-geschichten-schreiben-2. Ich freu mich auf dich!


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Montagmorgen #80: Hälfte des Lebens

Nein, es geht heute nicht um Hölderlin und gelbe Birnen. Es geht um einen Ausflug in die Vergangenheit, den ich letzte Woche zusammen mit meinem Sohn gemacht habe. „Nur mal gucken, wo wir gewohnt haben“ … das wurde ganz schnell zum Wiederentdecken unserer damaligen Wege, unserer damaligen Gedanken, unserer Träume, unserer Aufgaben. Klar, dass Mami andere Gedanken, Träume, Aufgaben hat als das Kindergarten- bzw. Schulkind. Erschreckend, wie wenig ich von den Gedanken und Träumen meines Kindes wusste!

Umso dankbarer bin ich, dass wir heute über diese Themen sprechen können. Dankbar bin ich den Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben und noch begleiten. Ein besonders herzliches Danke gilt dabei dem Betreiber der Eisdiele in Meerbusch-Büderich – fürs Durchhalten, fürs noch-immer-da-Sein: Das Strahlen in den Augen meines Sohnes, diesen wichtigen Kindheitsort wiederzuentdecken, war Gold wert.

Wie geht es dir, wenn du „ein halbes Leben“ zurückschaust? Mit wem könntest du deine Erinnerungen teilen und dabei den Blick weiten? Ich wünsche dir dabei viel Freude.


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Montagmorgen #63: Älter werden

Wie wird frau älter? Nicht nur an Tagen und Jahren, nicht nur reicher an Falten und ärmer an Fitness? Ich hatte vor ein paar Wochen eine Art Vision meiner Position in der Reihe meiner Ahninnen. Das war eine überraschend beruhigende Erkenntnis. Hör mal rein und erzähl mir von deinen Erlebnissen beim Älterwerden.