Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #162: 42 und mehr

Am vergangenen Freitag habe ich das Indiecon-Festival im Oberhafen in Hamburg besucht. Die Idee dazu kam von @Lena Kronenbürger, die so wunderbar die Jubiläumsinterviews auf meiner Webseite moderiert hat. Sie hat dort ausgestellt – und zwar ihr Magazin 42. Warum diese anderthalb Stunden für mich eine kleine Offenbarung waren, erzähle ich dir hier.


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Montagmorgen #128: Der elektronische Kalender

Geschafft! Ich habe für 2021 kein Terminbuch gekauft und alle bis jetzt vereinbarten Termine in meinen Outlook-Kalender eingetragen. Nur eins fehlt: Die Synchronisation mit meinem Mobiltelefon. Alle Tipps, die Kalenderdaten auf beiden Geräten zu synchronisieren oder wenigstens die Outlook-Daten in eine sichere Cloud zu speichern, wo mein Handy sie bei Bedarf abholen kann, haben sich als – für mich! – undurchführbar erwiesen. Sicher wird es mir gelingen, auch ohne diese Hilfe Termine zu vereinbaren und einzuhalten. Aber wenn DU eine Idee hast, wie ich doch noch zu einer Compi-Handy-Verbindung kommen kann, lass es mich bitte wissen. Schon jetzt ganz herzlichen Dank und eine tolle Woche!


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Montagmorgen #70: Neuanfänge

„Wenn ich groß bin, werde ich auch Optiker.“ Der Satz entschlüpfte mir letzten Samstag, als der junge Optiker mir – auf Nachfrage – ganz genau erklärte, was er da tat. Komisch, ich habe niemals dran gedacht, diesen Beruf zu ergreifen, obwohl ich das, was beim Optiker passierte, immer sehr interessant fand. Der junge Mann jedenfalls meinte, es sei doch noch nicht zu spät dafür …


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Die klare Sonne bringt es an den Tag

Es ist der 28. Dezember und ich hocke einmal mehr wie eine brütende Henne am Schreibtisch. Da muss, muss, muss doch noch eine Idee kommen! Die Sonne blinzelt zum Fenster rein, und endlich hält es mich nicht mehr am Schreibtisch. Auf, raus in den Wald.

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Der Nebel klebt noch dick zwischen den Bäumen. Ich sehe die nächsten paar Meter des Wegs, doch der Rest verschwindet in gleißendem Weiß. Darüber, nur knapp über den Baumwipfeln, ist die Luft klar. Die Sonne leuchtet mit aller Wintermacht auf die Bäume, der Nebel würde sich aufgelöst haben, bevor ich wieder zu Hause bin.

Mann, o Mann! Deutlicher kann’s nicht sein!? Jeder neue Weg liegt erst einmal im Nebel. Und jedes Mal werden entweder die Sonne oder ich selbst den Nebel auflösen. Ich muss einfach losgehen. Dann sehe ich, was vor mir liegt.

Die drei riesigen, breitschultrigen schwarzen Gestalten, die mir lautlos entgegentaumeln, werden sich bei näherem Hingehen als eine kleine Frau im roten Anorak und zwei sportliche, vergnügte Männer entpuppen. Der unheimliche Hund mutiert zu einem angeleinten, aufmerksamen Welpen. Ein großer Welpe, aber eben doch ein Hundekind!

Ganz wie im richtigen Leben: Wenn ich nicht losgehe, erfahre ich nicht, was mich erwartet. Und ich komme niemals an. Wenn ich mich den Dämonen nicht stelle, werde ich nie erkennen, dass sie in Wahrheit nur Schattenspiele sind.

Und für den Fall, dass sie KEINE Schattenspiele sind, wird mir schon das Richtige einfallen.