Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Geschichten übers Schreiben, Erzählen, Heiraten. Und über Geschichten


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Montagmorgen #64: „ss“ oder „ß“ oder meine gespaltene Persönlichkeit

Dass die Schweiz kein „ß“ kennt, hat mich mehr als zwei Jahrzehnte genervt. Mir gefällt es einfach, dass ich anhand der Schreibweise unterscheiden kann, ob es sich um Maße oder Masse handelt. Texte für Schweizer Kund*innen zu schreiben und auf „mein ß“ zu verzichten, war echt schwer. Jetzt bin ich seit fast drei Jahren wieder in Deutschland, besitze sogar einen Laptop mit deutsch-deutscher Tastatur … und es fällt mir absolut leicht, Texte, Reden, ja sogar Grüsse (!) ohne ein einziges scharfes Ess zu versenden. Schlägt da doch noch ein CH-Herz in meiner Brust? Oder warum passiert das? Ich bleibe neugierig.


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Montagmorgen #62: Leidenschaften und Webseiten

Alle paar Jahre taucht die Frage wieder auf, ob ich nicht unglaubwürdig sei, wenn ich mich auf derselben Webseite als Texterin und Storytelling-Spezialistin für technische Produkte, komplexe Produktionstechniken und erklärungsbedürftige Dienstleistungen einerseits und als Erzählerin und Rednerin andererseits präsentiere. Gestern Abend war es wieder mal soweit. Die Folge: eine fast schlaflose Nacht. Wie ich mich entschieden habe und warum gerade so, erzähle ich dir hier.
Ich freue mich, wenn du mir erzählst, wie du mögliche „unterschiedliche Identitäten“ unter einen Hut bringst.


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Montagmorgen #57: Leidenschaft

Als hochdeutsch sprechende Erzählerin werde ich in der Schweiz anscheinend gern zur Sprachautorität. Am Wochenende wollte jemand wissen, was denn „Leidenschaft“ mit Leiden zu tun hätte. Meine Recherchen waren sicher nicht umfassend. Interessant fand ich jedoch diese Erläuterung zu deutschen Sprache im Allgemeinen.

Und hier noch die Erinnerung an das Seminar „Biografisches Erzählen“ am 5. und 6. Oktober in Hamburg. Es gibt noch einige Plätze. Informationen findest du auf meiner Webseite.

 


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Interview auf Story-Power

Oh je und oh ja. Selbst wenn man ein Interview im Vorfeld einigermaßen vorbereiten kann, ist das Beantworten von Fragen «live» schwieriger als eine Rede, ein Vortrag, ein kompletter Erzählkunstabend.

Ich hoffe, du findest trotzdem DEN EINEN überraschenden Tipp für deine eigenen Geschichten.