Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes

Nachdenken übers Texten, Erzählen, Heiraten … Leben


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Montagmorgen #170: Was treibt mich an?

Die Journalistin verhielt sich wie Detective Colombo: Langes Plaudern über Belangloses, und dann, fast im Verabschieden, die Frage „Was treibt Sie eigentlich an?“ Möglicherweise ist es schlicht der Wunsch, dazuzugehören.

Wer weiß das schon? Und: Wird sich dieser Treiber irgendwann ändern?


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Montagmorgen #64: „ss“ oder „ß“ oder meine gespaltene Persönlichkeit

Dass die Schweiz kein „ß“ kennt, hat mich mehr als zwei Jahrzehnte genervt. Mir gefällt es einfach, dass ich anhand der Schreibweise unterscheiden kann, ob es sich um Maße oder Masse handelt. Texte für Schweizer Kund*innen zu schreiben und auf „mein ß“ zu verzichten, war echt schwer. Jetzt bin ich seit fast drei Jahren wieder in Deutschland, besitze sogar einen Laptop mit deutsch-deutscher Tastatur … und es fällt mir absolut leicht, Texte, Reden, ja sogar Grüsse (!) ohne ein einziges scharfes Ess zu versenden. Schlägt da doch noch ein CH-Herz in meiner Brust? Oder warum passiert das? Ich bleibe neugierig.